Für Georg Hirsch war es die letzte Jahreshauptversammlung als Vorsitzender der Schnaittenbach Jagdgenossenschaft. Dementsprechend fiel sein Bericht diesmal etwas umfangreicher aus, der Fokus war nicht nur auf das vergangene Jahr gerichtet. Herausforderungen seien die Unterbringung und der Unterhalt der umfangreichen Gerätschaften gewesen. Kostspielige Reparaturen seien wiederholt erforderlich gewesen. Einige wenig genutzte Geräte habe man veräußert. Der scheidende Vorsitzende äußerte er seinen Unmut über das geplante Lieferkettengesetz, in dem beispielsweise auch gefordert werde, dass für Brennholz ab drei Ster ein Nachweis über die Herkunft zu erbringen sei. Hier werde einmal mehr unnötige Bürokratie aufgebaut.
Wolfgang Schatz berichtete als Vertreter der Jagdpächter über die schwieriger werdende Jagd auf Wildsauen. Zwar seien nicht mehr so viele Schäden zu beklagen wie in früheren Jahren, aber das überraschende Auftreten der Wildsauen mache die Jagd zurzeit sehr schwierig. Auch beklagte er das veränderte Verhalten des Rotwilds, das sich durch den Auftritt des Wolfes verändert habe. Er rief zur Unterstützung der Kitzrettung auf. Bei zwei Enthaltungen wurde der bisherige Stellvertreter Martin Nagler zum Ersten Vorsitzenden der Jagdgenossenschaft gewählt. Sein Stellvertreter ist Herbert Grosch. Als Beisitzer fungieren Richard Wagner und Toni Siegert. Die Kasse bleibt in den Händen von Georg Dobmeier, Schriftführer ist weiterhin Stefan Reindl. Christian Müller und Michael Biller sind Kassenrevisoren.













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