08.10.2019 - 10:22 Uhr
SchnaittenbachOberpfalz

Musikgruppe Buchbergecho bekommt größeren Proberaum im Vereinsheim in Kemnath

„Es geht voran“, stellt stellvertretender Bürgermeister Uwe Bergmann an der Baustelle fest. Im stadteigenen Vereinsheim in Kemnath wird momentan der Probenraum für die Musikgruppe Buchbergecho vergrößert.

Stellvertretender Bürgermeister Uwe Bergmann (vorn Mitte) macht sich ein Bild von den Bauarbeiten am Vereinsheim in Kemnath, wo er als fleißige Bauhelfer Rudolf Gebert und Wolfgang Rom (hinten, von links) sowie Manfred Birner und Josef Werner (vorn, von links) antrifft.
von Adele SchützProfil

Ermöglicht wurde diese Erweiterung um rund 30 Quadratmeter, die Vereinsmitglieder in Eigenleistung erbringen, durch den Ankauf des ehemaligen Lehrerwohnhauses durch die Stadt. Das ermöglicht es der Kemnather Blaskapelle, das Vereinsheim effizienter zu nutzen, denn der Proben- und Vereinsraum war zu klein geworden.

Stadtrat Manfred Birner sah die 25.000 Euro Materialkosten für den Erweiterungsbau bei immerhin 21 aktiven Musikanten als gerechtfertigt an, zumal der Bau von Vereinsmitgliedern geschultert werde. Auch der neue zweistöckige Anbau im Osten, in dem Geräteräume für die Mehrzweckhalle und für die Buchbergschützen unterkommen, werde von den Kemnathern in Eigenregie umgesetzt, informierte Stadtrat Josef Werner. Aus dem bisherigen Geräteraum werde ein Schankraum. B

Uwe Bergmann hob lobend hervor, dass der Zugang aus westlicher und östlicher Richtung in den Mehrzweckraum sowie von Süden her ins Schützenheim mit der Errichtung von barrierefreien Zugängen in Zukunft für Rollstuhlfahrer, Kinderwagen oder Gehhilfen ohne Probleme möglich sein. Erfreulich sei, dass diese Baumaßnahmen vom Amt für Ländliche Entwicklung im Zuge der Dorferneuerung mit 68 Prozent gefördert würden. Auch die Außenanlagen, die energetische Sanierung, der Ankauf des Lehrerwohnhauses sowie der Außenanstrich seien förderfähig, informierte Bergmann.

Die beiden Stadträte Werner und Birner freuten sich, dass mit der Fertigstellung im kommenden Jahr zu rechnen sei und Kemnath dann einen echten gesellschaftlichen Dorfmittelpunkt habe, der sich hervorragend für Festivitäten und als Treffpunkt für die Vereinsgemeinschaft eigne. Wenn dann mittelfristig noch das alte Lehrerwohnhaus abgebrochen werde, entstehe auf dem Areal ein schöner Innenhof, der zum Verweilen einlade. Früher dagegen sei dieses Gelände nicht nutzbar gewesen, sagten die beiden Kemnather Stadträte.

„Das Haus beherbergt immerhin fünf Vereine. Zudem wird der Mehrzweckraum auch von Feuerwehr, Kirwaleit, Siedlern und Pfarrgemeinderat für Veranstaltungen genutzt. Bei geschätzten 680.000 Euro Gesamtkosten abzüglich einer Fördersumme von etwa 465.000 Euro und der zusätzlichen Eigenleistung der Vereinsmitglieder ist dies als Investition in die Zukunft Kemnaths, vor allem der jüngeren Generation, zu sehen“, fasste Bergmann zusammen. Die Verteilung der Kosten auf drei bis vier Haushaltsjahre mindere die Belastung des städtischen Etats. Dankt galt den Helfern für ihr Engagement. Bergmann hob hier besonders Stadtrat Josef Werner hervor, der unermüdlich die Baustelle betreue und als wichtiges Bindeglied zwischen dem Architekturbüro Dittmann, den Baufirmen und der Stadt fungiere. Zur Stärkung überreichte der Zweite Bürgermeister den Arbeitern einen Brotzeit- und Getränkegutschein.

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