12.08.2020 - 14:06 Uhr
SchnaittenbachOberpfalz

Obst- und Gartenbauverein Schnaittenbach hält auch im Corona-Jahr am Kräuterbüschelbinden fest

Unter Einhaltung der Hygienevorschriften verarbeiten die Kräuterfeen des Obst- und Gartenbauvereins Schnaittenbach Berge von Kräutern zu farbenprächtigen Sträußen für Maria Himmelfahrt. Ingrid Hackel (rechts) ist die Organisatorin.
von Adele SchützProfil

An die 350 verschiedene Kräuter gedeihen prächtig den ganzen Sommer über im Schnaittenbacher Kräutergarten. Am Feiertag Mariä Himmelfahrt kommt diesen Pflänzlein eine ganz besondere Bedeutung zu, denn dann werden sie zu Büscheln gebunden und geweiht. Für einen Obulus werden die Buschen den Gläubigen zu den Messen in der Wolfgangskirche in Holzhammer am Vorabend des Marienfeiertags um 19 Uhr sowie in der Vituskirche in Schnaittenbach an Maria Himmelfahrt, 15. August, um 10 Uhr angeboten. „Dem Glauben nach entfalten die geweihten Kräuter ihre Heilkräfte für Haus und Hof, Mensch und Tier das ganze Jahr über“, betont Ingrid Hackel aus dem Vorstand des Gartenbauvereins, die das Binden der Kräuterbüschel organisiert hat. Bernhard Kraus leitete die Gemeinschaftsaktion, auf die man trotz Corona nicht verzichten wollte – ganz zur Freude von Pfarrer Josef Irlbacher.

Das Team des Obst- und Gartenbauvereins verarbeitete Berge von Kräutern zu farbenprächtigen Sträußen. Mindestens sieben verschiedene heimische Kräuter finden Platz in den Gebinden, darunter die Königskerze als Herz des Büschels sowie Johanniskraut, Kamille, Schafgarbe, Zitronenmelisse, Labkraut, Wermut, Wasserdost, Oregano, Salbei, Minze, Rainfarn und Beifuß.

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