Am vergangenen Sonntag versammelten sich zahlreiche Gläubige in Schnaittenbach zur Segnung des frisch renovierten Rasel-Marterls. Stadtpfarrer Helmut Brügel führte die Zeremonie durch, wie Bebbo Schuller, der Marterlbeauftragte der Stadt, berichtet.
Das Marterl, das 1893 von der Familie Rasel gestiftet wurde, war vor einigen Jahren von spielenden Kindern beschädigt worden, wie Schuller erwähnt. Ein Arm der Christusfigur wurde damals abgebrochen. Dank eines anonymen Spenders sowie Andreas Grünwald aus Hirschau konnte die Restaurierung erfolgreich abgeschlossen werden. Die vorherige Sandstrahlung hatte Ernst Pickel aus Kempfenhof übernommen, der im Frühjahr 2026 verstorben ist.
Die Segnung fand am Vitusheim statt. Schuller, der als Nachfolger von Helmut Richter Marterlbeauftragter der Stadt Schnaittenbach ist, erklärte die Geschichte des Denkmals. Demnach wurde es 1893 von der Familie Rasel gestiftet und zierte einen früheren Stadel, der dem Neubau des ersten Vitusheims Anfang der 1960er Jahre des vorigen Jahrhunderts weichen musste. Das Kreuz verschwand auf dem Dachboden eines Anwesens der Familie an der Hauptstraße, wo man es 2003 entdeckte und neben dem Vitusheim aufstellte. Die damalige Renovierung wurde von Klemens Rasel senior übernommen, schilderte Schuller.















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