Ein solcher "Gewinner" sollte ein Schnaittenbacher sein: Er bekam am 27. Juli vormittags einen Anruf, weil er angeblich 32000 Euro gewonnen habe. "Eine Finte, um von arglosen Menschen Geld zu ergaunern", teilt die Polizei mit. Die Gauner, die mit dieser Masche Geld erbeuten wollen, verlangen von den "Gewinnern" vorab Gebühren: Für Notar und "Security" sollen die Angerufenen etwa 600 Euro bezahlen, bevor sie ihr Preisgeld erhalten.
Dazu sollte auch der Schnaittenbacher sogenannte "Steam-Karten" besorgen. Die Polizei erklärt: Mit diesen Karten "können Spiele erworben oder kann in Computerspielen eingekauft werden". Auf den Karten befindet sich ein Code, mit dem man Geld freischalten kann. "Das System ähnelt dem Aufladen eines Prepaid-Telefons", erläutert die Amberger Polizei: "Wurde der Code verwendet, ist das Geld gebucht und kann nicht wiedererlangt werden."
Der Preisträger des angeblichen Hauptgewinns sei im aktuellen Fall aber schlau genug gewesen, nicht auf die Masche hereinzufallen, "und verständigte die Polizei". Jetzt ermittelt die Amberger Kripo. Diese nimmt die geschichte des Schnaittenbachers zum Anlass, um "vor den Betrügern am Telefon mit der nicht ganz neuen Masche zu warnen". Die Ermittler warnen, "allein eine geforderte Vorauszahlung bei einem angeblichen Gewinn sollte stutzig machen." Ihr Rat an alle, die solche Anrufe bekommen, lautet: "Verständigen Sie die Polizei, händigen Sie Fremden kein Bargeld aus und geben Sie am Telefon keine Daten oder Codes heraus."
Schnaittenbach
01.08.2018 - 15:37 Uhr
Vorsicht vor Telefon-Gewinnnen
von Heike Unger
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