25.05.2021 - 11:54 Uhr
SchnaittenbachOberpfalz

Zwei Frauen verunglücken: Bergwachten im Einsatz

Der Pfingstmontag hat den Bergwachten zwei Einsätze beschert. Die Amberger retteten eine gestürzte Spaziergängerin bei Schnaittenbach aus unwegsamem Gelände. Die Sulzbach-Rosenberger unterstützten eine Rettungsaktion am Happurger Stausee.

Die Bergwacht Amberg rückte am Pfingstmontag in ein Waldstück nahe Schnaittenbach aus, um eine gestürzte Wanderin aus unwegsamem Gelände zu retten.
von Kristina Sandig Kontakt Profil

Die Pfingstfeiertage, ein verlängertes Wochenende und halbwegs passables Wetter lockte zahlreiche Menschen hinaus in die Natur. Den Bergwachten im Landkreis Amberg-Sulzbach, die sich nach eigenen Angaben darauf vorbereitet und vorsorglich die Fahrzeuge mit Dienstmannschaften besetzt hatten, bescherte der Pfingstmontag zwei Einsätze.

Auf einem Wanderweg bei Schnaittenbach stürzte am Pfingstmontag eine Frau und verletzte sich dabei am Fuß. Weil die Spaziergängerin nicht mehr laufen konnte und der Sturz abseits von befahrbaren Wegen in einem unwegsamen Gelände im Wald passiert war, forderte der alarmierte Rettungsdienst die Bergwacht zur Unterstützung an. Wie die Bergwacht in einer Pressemitteilung erklärt, ließ ihr Einsatzleiter die Amberger Dienstmannschaft alarmieren.

Nachdem der Notarzt und der Rettungsdienst die Frau medizinisch versorgt hatten, transportierte die Bergwacht die Frau auf einer speziellen Gebirgstrage zum bereitstehenden Rettungswagen. Dieser brachte die gestürzte Spaziergängerin danach ins Krankenhaus. "Die gute Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst und Bergwacht ermöglichte eine schnelle und gleichzeitig schonende Rettung der Verletzten aus dem Gelände", bilanziert die Bergwacht in ihrer Pressemitteilung.

Noch während die Rettung der Frau in Schnaittenbach lief, wurde der Amberger Einsatzleiter über einen Unfall im Einzugsgebiet der Bergwacht Lauf informiert. Am Aussichtspunkt "Hohler Fels" oberhalb des Happurger Stausees (Landkreis Nürnberger Land) war eine Wanderin 20 Meter in die Tiefe gestürzt. Zur Unterstützung der dortigen Einsatzkräfte rückte die Dienstmannschaft der Bergwacht Sulzbach-Rosenberg an den Happurger Stausee aus. Laut Presseinformation der Amberger Bergwacht erlitt die Frau schwere Verletzungen. Sie wurde per Hubschrauber gerettet und anschließend in eine Nürnberger Klinik geflogen.

Wie die Polizei in Hersbruck noch mitteilte, handelt es sich bei dem Opfer um eine 53-Jährige. Die Frau wollte auf der Felsformation ein Foto machen und stieg dazu auf einen Vorsprung. Dabei rutschte sie ab und stürzte etwa 20 Meter den Abhang hinunter. Die Polizei Hersbruck bezeichnet die Felsformation Hohler Fels in Happurg als beliebtes Touristenziel, appelliert aber eindringlich an alle, die dort unterwegs sind, auf „ihre Sicherheit im Bereich der Felsvorsprünge zu achten“.

Mehr zum Rettungseinsatz am Happurger Stausee

Happurg

 

 

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