24.01.2020 - 09:59 Uhr
SchönseeOberpfalz

Vom Biber bis zur Sensorik an Ortsschildern

Beim Tagesordnungspunkt "Informationen und Anfragen" kommen im Stadtrat Schönsee viele Themen auf den Tisch.

von Gertraud Portner Kontakt Profil

Zum Ende der öffentlichen Sitzung sprach Bürgermeisterin Birgit Höcherl an, dass die Stadträte die Entwürfe von der Wasserabgabesatzung sowie der Beitrags- und Gebührensatzung erhalten haben. Das Büro Radlbeck werde in der nächsten Sitzung anwesend sein und Fragen dazu beantworten.

Reinhard Kreuzer fragte nach, wann das städtebauliche Entwicklungskonzept vorliegt. Angepeilt gewesen sei der Oktober, "aber es wird Februar werden", so Höcherl. Stadtrat Josef Eibauer sprach erneut die Aktivitäten des Bibers im Kurpark an. "Jeder Tag zählt. Der Bauhof sollte einige große Bäume mit Draht sichern." Jetzt sei bereits der Baum an der Brücke dran, "und in wenigen Tagen sicher umgelegt". Seine Nachfrage galt noch dem Sachstand zum Radweg nach Stadlern. "Laut Auskunft von Bürgermeister Gerald Reiter werden derzeit Grundstücksgespräche geführt", gab Birgit Höcherl bekannt. Peter Pfaffl wollte die Entwicklung der Klärschlamm-Werte wissen, welche er in der letzten Sitzung angefragt hatte. "Diese kannst Du jederzeit im Rathaus einsehen", bemerkte die Bürgermeisterin. Wie Pfaffl anführte, wolle er eine Möglichkeit für die Entsorgung abklären: "Wir haben vier Biogasanlagenbetreiber in Schönsee. Vielleicht könnte man einen anderen Weg gehen, der günstiger für die Bevölkerung ist." "Klärschlamm ist ein Dauerthema", bekräftigte Höcherl und erinnerte, dass die Stadt Mitglied beim Zweckverband Thermische Klärschlammverwertung Schwandorf sei. "Man kann über alternative Lösungen immer diskutieren, aber nicht unter dem Punkt Informationen", ergänzte sie und appellierte an Pfaffl, sich an Klärwärter Martin Pfistermeister als Experten zu wenden. "Werte und Kosten haben sich extrem gesteigert, das ist kein Geheimnis", fügte Stadtrat Hans Pfistermeister an. Er sehe die Zukunft bei der Trockenanlage Schwandorf.

Andreas Kulzer fragte nach, was die Sensoren an Ortsschildern bedeuten. "Wir sind bei einem Pilotprojekt des Bayernwerks dabei und erhalten Auswertungen, wie viele und wie schnell die Autos in den Ort einfahren", informierte Birgit Höcherl. Wie Geschäftsstellenleiter Matthias Jeitner auf Nachfrage der Redaktion erklärte, handelt es sich um eine Testphase, bei welcher das Bayernwerk abklären möchte, welche Sensorik sinnvoll sei, um zukünftig den Kommunen angeboten werden zu können. Möglichkeiten für Messungen gebe es viele, darunter auch zum Straßenzustand (Temperatur, Luftdruck).

Zweiter Bürgermeister Josef Irlbacher informierte, dass CeBB-Leiterin Veronika Hofinger den Stadträten gerne erläutern möchte, "was im CeBB läuft". Birgit Höcherl verwies auf den März, nachdem die Tagesordnung für die Februar-Sitzung schon mit vielen Themen belegt sei.

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