Der zweite Punkt auf der jüngsten Stadtratssitzung war schnell abgehandelt. Denn der Vorschlag für die jährliche Einreichung der Maßnahmen bei der Regierung der Oberpfalz für die Städtebauförderung wurde einstimmig befürwortet. "Nichts ist festgezurrt. Es ist eine Fortschreibung von den letzten Jahren", betonte Bürgermeisterin Birgit Höcherl.
Geschäftsleiter Matthias Jeitner las die gemeldeten Maßnahmen für das Programm-Jahr 2020 vor: Neugestaltung Hauptstraße 2/ehemaliges Schulhausareal (300 000 Euro); Neugestaltung Weidinger Straße 4/ehemaliger Zächstadel (700 000 Euro); Umnutzung der Turnhalle (1 350 000 Euro); Umnutzung Volksschule (1 750 000 Euro) Sanierung der Straße Freyung (150 000 Euro) Kommunales Förderprogramm (120 000 Euro).
Matthias Jeitner informierte kurz über den Sachstand beim Förderantrag Mobilfunkausbau im Programm des Freistaats Bayern. Im ersten Schritt seien nun die Funklöcher ermittelt und unterversorgte Gebiete auf einer Karte eingezeichnet. Im Gemeindegebiet Schönsee sind überwiegend Weberhäuser und Friedrichshäng betroffen.
Im zweiten Schritt "werde nachgeschaut, wie die Funklöcher behoben werden können". "Wir sollten im Verfahren weitermachen, um einen Fuß in der Tür zu haben", stellte Birgit Höcherl fest. Der Stadtrat beschloss, dass der gesamte unterversorgte Bereich im Förderverfahren angemeldet werden soll. Zur Zeitschiene sei nichts bekannt.
"Der Kreistag hat die Übernahme der Erwachsenenbildung durch den Landkreis Schwandorf in Aussicht gestellt", informierte Birgit Höcherl. Vor der Planung eines Konzeptes sei eine Interessensabfrage an die Kommunen versandt worden. Mit einem einstimmigen Votum wird geantwortet, dass die Stadt Schönsee grundsätzlich bereit ist, die Aufgabe der Erwachsenenbildung an den Landkreis zu übertragen. Weitere Details sind von der Bürgermeisterin abzuklären. Beim Punkt Informationen und Fragen sprach Reinhard Kreuzer das Steindach beim Anbau Zächstadel an: "Es schaut anders aus, als wie wir es beschlossen haben." Seiner Feststellung nach wurden Platten und keine Riemchen verwendet. "Das haben wir auch gemerkt und mit dem Planer besprochen", sagte die Bürgermeisterin und betonte: "Der Architekt soll in der nächsten Sitzung die Ausführung erklären."
Josef Irlbacher informierte, dass in der Kirchstraße etliche Bäume ausgeblieben seien. Hier müsse man sich etwas überlegen. Nach einer kurzen Pause ging es mit einer nichtöffentlichen Sitzung weiter.












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