Zur Jahresabschlussfeier hieß Geschäftsführer Günther Irlbacher die Belegschaft, ehemalige Betriebsangehörige, Geschäftspartner und Familienmitglieder. Sie alle waren der Einladung der Geschäftsleitung gefolgt, um gemeinsam das Jahr in unterhaltsamer Runde ausklingen zu lassen.
In seiner Rückschau auf die vergangenen Monate unterstrich der Geschäftsführer den Zusammenhalt aller, durch den eine Umsatzsteigerung von sieben Prozent erreicht wurde. "Es war keine leichte Nummer dies zu stemmen", stellte Günther Irlbacher heraus. Für die Zukunft habe die Unternehmensleitung Maßnahmen zu weiterem Wachstum getroffen. Einsparpotenziale seien mit der Etablierung kleiner Fertigungseinheiten bzw. -gruppen umgesetzt worden. Mit den aktuell festgestellten Stand- und Rüstzeiten, durch Teambildung und einem gesunden Betriebsklima sah Irlbacher die Firma "auf einem guten Weg, um für die Anforderungen der Zukunft gewappnet zu sein".
Für die Erfolge des Unternehmens beim Qualitätsmanagement sowie für das Energiemanagement hätten die Auditoren bei der Re-Zertifizierung sehr gute Zeugnisse verteilt. Für den Geschäftsführer sei die Unterstützung für die Leiter der Fertigungsabteilungen durch die Mitarbeiter besonders wertvoll, um auf dem bisherigen Standard aufbauen und noch besser werden zu können.
Irlbacher rückte die vorgesehene Einführung des ERP-System (Enterprise-Ressource-Planning) in den Fokus, mit dem unter Mithilfe von Software alle Prozesse und Datenströme im Unternehmen abgebildet werden können. Damit sei für künftige Anforderungen das Unternehmen in diesem Bereich ebenfalls bestens aufgestellt. "Die Anforderungen auf dem Markt werden nicht geringer” betonte Günther Irlbacher und verwies dabei auf die erforderliche Automatisierung für Fertigungsprozesse.
In seinem Rückblick hob der Geschäftsführer die getätigte Investition in die Gasleitung von Oberviechtach nach Schönsee hervor. Nach deren Inbetriebnahme werde eine Einsparung bei den Energiekosten erwartet. Ferner werde in Blockheizkraftwerke und in eine Siebdrucklinie investiert. Aktuell habe die Geschäftsleitung die gesamte weltwirtschaftliche und politische Lage im Fokus. Bei Unsicherheiten auf der Bühne der Weltwirtschaft gelte im Unternehmen, dass Konsolidierung Vorrang vor Risik habe.
Über Zahlen aus dem Geschäftsjahr informierte Geschäftsführer Stephan Irlbacher. Danach wurden über 15 000 Aufträge abgearbeitet und 11,5 Millionen gefertigte Artikel ausgeliefert. Bei insgesamt 1250 Kunden von Irlbacher "Blickpunkt Glas" betrage die Exportquote 45 Prozent. Derzeit zählt das Unternehmen 638 MitarbeiterInnen, mit 54 Prozent Anteil sei die Frauenquote beachtlich. 33 Auszubildende werden in neun verschiedene Berufe eingearbeitet.
Wie sein Bruder Günther würdigte auch Stephan Irlbacher das Engagement der Betriebsangehörigen. Beide warben zudem dafür, zusammenzuhalten und miteinander die künftigen Anforderungen zu meistern. Beide Geschäftsführer dankten dankten abschließend ihren Eltern Anna Maria und Josef für das Vertrauen, das sie beiden mit der Regelung der Mehrheitsverhältnisse im Unternehmen entgegenbrachten. Nach dem offiziellen Teil der Jahresabschlussfeier wartete auf alle ein umfangreiches Buffet.














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