Schönsee
07.08.2019 - 09:38 Uhr

Jubilar Josef Schmid hat sich viele Jahre um Nothelfer-Kapelle gekümmert

Jubilar Josef Schmid kann auf ein bewegtes Berufsleben zurückblicken: Als Schmied und Baggerführer ist der 90-Jährige tätig gewesen. Im Ehrenamt hat sein Augenmerk der Vierzehn-Nothelfer-Kapelle gegolten.

Jubilar Josef Schmid (Mitte), mit seinen Kindern Josef (rechts) und Sylvia (Dritte von rechts), freute sich an seinem 90. Geburtstag über den Besuch von Bürgermeisterin Birgit Höcherl, Kirchenpfleger Peter Scharnagl und Gartenbau-Vorsitzenden Andreas Ebnet (von links). Bild: mmj
Jubilar Josef Schmid (Mitte), mit seinen Kindern Josef (rechts) und Sylvia (Dritte von rechts), freute sich an seinem 90. Geburtstag über den Besuch von Bürgermeisterin Birgit Höcherl, Kirchenpfleger Peter Scharnagl und Gartenbau-Vorsitzenden Andreas Ebnet (von links).

In Laub erblickte Josef Schmid im August 1929 das Licht der Welt. Zusammen mit einer Schwester wuchs er am elterlichen Hof auf. Zur Schule marschierte er, wie auch seine Altersgenossen, täglich ins benachbarte Schwand. Bereits in jungen Jahren wusste der heute 90-Jährige, was die Arbeiten in der Landwirtschaft fordern und bedeuten.

Interessiert am Schmiedehandwerk, machte er später eine Lehre bei David Bauer nach Schönsee. Nach drei Jahren Lehr- und ein Jahr Gesellenzeit war Josef Schmid dann auf verschiedenen Baustellen zwischen Schönsee und Gaisthal beschäftigt. Nach der Hochzeit mit Anna Reger aus Friedrichshäng im Jahr 1951 erhielt er 1954 bei der Baufirma Utz als Baggerführer eine Anstellung. 28 Jahre - zwischenzeitlich bauten die Eheleute 1965 in Schönsee ein Haus – saß Schmid bei dem Schönseer Unternehmen auf diesen Baumaschinen. Bis zum Eintritt in den Ruhestand war er noch sechs Jahre bei einer Baufirma in Weiden tätig.

Zum familiären Umfeld des Jubilars gehören zwei Kinder, drei Enkel und vier Urenkel. Seine Ehefrau mussten Josef Schmid und seine Familie im Jahr 2000 an ihre letzte Ruhestätte begleiten. Mit viel Engagement und Hingabe kümmerte er sich ab dem Jahr 2003 um die Pflege der Vierzehn-Nothelfer-Kapelle. Diese Aufgabe musste der Jubilar im vergangenen Jahr aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Seinen Lebensmut und Humor hat Josef Schmid, der soweit möglich seinen Haushalt selbst versorgt und mit seinem Sohn Josef junior in einem Haus wohnt, nicht verloren.

Zum Geburtstag gratulierten viele Freunde und Nachbarn. Für die Stadt überbrachte Bürgermeisterin Birgit Höcherl Glückwünsche, für die Pfarrei gratulierte Kirchenpfleger Peter Scharnagl und für den Gartenbauverein reihte sich Andreas Ebnet in die Schar der Gratulanten ein.

 
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