08.07.2019 - 15:38 Uhr
SchönseeOberpfalz

Junge Christen sollen Feuer und Flamme für den Glauben sein

Für den Glauben in Begeisterung „brennen“ – dazu fordert Weihbischof Reinhard Pappenberger die jungen Christen auf. 45 Jugendlichen hat der Geistliche das Sakrament der Firmung gespendet. Besondere Verantwortung kommt auf die Firmpaten zu.

Weihbischof Reinhard Pappenberger (links), daneben Gemeindeassistent Christian Glaser und Pfarrer Wolfgang Dietz (rechts) mit den Firmlingen der Pfarreiengemeinschaft Schönsee-Weiding und den Ministranten nach dem Festgottesdienst.
von Ludwig HöcherlProfil

„Feuer und Flamme sein“: Unter diesem Motto haben sich die 45 Firmlinge aus der Pfarreiengemeinschaft Schönsee-Weiding in den vergangenen Monaten auf den Empfang der Firmung vorbereitet. Weihbischof Reinhard Pappenberger spendete den jungen Leuten am vergangenen Samstag dieses Sakrament.

Gemeindeassistent Christian Glaser rief bei der Begrüßung des Weihbischofs, der Firmlinge und ihrer Paten sowie der Teilnehmer am Gottesdienst die Vorbereitungen auf diesen Festtag in Erinnerung. In verschiedenen Projekten hätten die Firmlinge dabei die Liturgie und die Arbeit der Pfarrei besser kennengelernt, und gesehen, wie Christen ihre Berufung leben. Entsprechend dem gewählten Thema „Feuer und Flamme“ bat der Weihbischof in seiner Predigt die Firmlinge, stets für ihren Glauben einzutreten. Dabei erinnerte er an die Bibel-Erzählung vom brennenden Dornbusch, der aber nicht verbrannte. Die Flamme des heiligen Geistes, welche die jungen Christen ansteckt, sollte ein solches Feuer sein. Dieses solle in ihnen nicht verbrennen, sondern an die Welt weitergegeben werden.

Gemeinsam mit ihren Paten traten die Firmlinge danach zum Empfang des Sakraments einzeln vor den Weihbischof. Dieser legte ihnen die Hände auf, salbte sie mit Chrisam-Öl und wechselte mir jedem Firmling auch ein paar persönliche Worte.

Zum Schluss des Gottesdienstes, den der Musikkreis Gaisthal musikalisch begleitete, dankte Pfarrer Wolfgang Dietz allen, die in den vergangenen Wochen an der Vorbereitung zu diesem Festtag mitgearbeitet haben. Besonderer Dank galt den Firmpaten für die Übernahme eines wichtigen Amtes: Ihnen obliege es, die jungen Menschen in Zukunft im Glauben zu begleiten.

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