Je 250 Euro für das "Jugendhilfe-Haus-St. Elisabeth" in Windischeschenbach und für den Verein der Indienhilfe "Zukunft in Würde": Den Erlös aus dem "gespielten Adventkalender" erhöhte die Stadt durch den Verzicht auf den Versand von Weihnachtskarten auf 500 Euro.
Im Jahr 2009 gab es erstmals auf Initiative von Bürgermeisterin Birgit Höcherl den "gespielten Adventkalender" vor der rustikalen Kulisse beim Rathaus. Seitdem stellen jährlich in den Wochen vor dem Christfest Kinder Weihnachts- oder Adventgeschichten vor, zu denen auch Erwachsene immer gerne als Zuschauer kommen. Mit dem Erlös durch den anschließenden Brotzeitverkauf, bei dem sich Mitglieder des Paschervereins bei der Ausgabe von Leberkäs, Glühwein und Kinderpunsch engagieren, unterstützten sie verschiedene soziale Projekte., Wie die "Klinkclowns", die Aktion "Sternstunden" oder "Kuno", die Stiftung "Kinder-Uniklinik für Ostbayern."
Zur Spendenübergabe hatte die Bürgermeisterin wieder ins Rathaus eingeladen. Dabei dankte sie den Kindern genauso wie allen, die sich bei den Adventkalender-Auftritten engagieren. Besonderen Dank richtete sie bei dieser Gelegenheit an die Mütter der Kinder, die hinter dieser Sache stehen, und freute sich über die vielen Zuschauer bei den Aufführungen. Weiter erwähnte Birgit Höcherl, dass dieser stattliche Betrag trotz der geringen Preise nur durch die gesponserte Brotzeit erreicht werden konnte. Ein herzliches Willkommen gab es in der Runde für Hannelore Haberzett vom Haus St. Elisabeth und Maria Sterr, Vorsitzende von "Zukunft in Würde".
In der Vorstellung des für die Indienhilfe engagierten Vereins stellte Maria Sterr die Bedeutung der Unterstützung für die Kinder in diesem asiatischen Staat heraus. "Jeder Mensch sollte von Kindheit an in Würde leben", betonte die Vorsitzende. Mit finanzieller Hilfe könne für die Kinder ein Schulbesuch erleichtert und eine Chance zur Berufsausbildung erreicht werden.
Hannelore Haberzett informierte an praktischen Beispielen über die Arbeit der sozialen Einrichtung in Windischeschenbach. 260 Kinder und Jugendliche aus der Region, meist traumatisiert oder mit Verhaltensauffälligkeiten, würden aktuell betreut. Ergänzend dazu leiste das Haus St. Elisabeth auch Eltern für Fragen bei der Erziehung und in persönlichen Anliegen wertvollen Beistand.
Alle Anwesenden zeigten sich von den Schilderungen beider Frauen beeindruckt. Diese inspirieren bestimmt dazu, auch in der nächsten Vorweihnachtszeit beim "gespielten Adventkalender" mitzumachen.













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