Im theoretischen Unterricht informierte Nachbarschaftslehrerin Erika Gröber von der Deutschen Gesellschaft für Abwasser (DWA) die Teilnehmer aus dem Bereich Landkreis Schwandorf-Nord über gesetzliche Richtlinien.
Bürgermeisterin Birgit Höcherl sprach in ihrer Begrüßung den Klärwärtern, die mit umfassenden Kenntnissen aus dem Abwassergesetz ihre tägliche Arbeit zu verrichten hätten, ihre Hochachtung dafür aus. Im Jahr 2012 wurde die Anlage in Schönsee mit einem Investitionsvolumen von 4,5 Mio Euro in Betrieb genommen. Geruchsbelästigungen wie zuvor seien beseitigt.
Aufgrund der Auslastung der technischen Einrichtung würden inzwischen verständlicherweise da und dort vereinzelt Verschleißerscheinungen auftreten. Zur Problematik der Klärschlammverwertung, die vielen Kommunen auf den Nägeln brenne, meinte die Bürgermeistern, dass hier eine Lösung gefunden werden müsse. Für Erika Gröber (DWA) gebe die moderne Abwasserreinigungsanlage viel Gelegenheit zum Meinungsaustausch unter den teilnehmenden Fachleuten. Beim Rundgang erläuterten die Klärwärter Martin Pfistermeister und Stefan Wild die Funktionsfähigkeit verschiedener Anlagenteile, zu denen es von den Beteiligten Nachfragen gab, oder die ihre ergänzenden Meinungen in die Diskussion einbrachten. "Die Bewirtschaftung des Kanalnetzes mit Betrachtung von der technischen und rechtlichen Seite" stand im theoretischen Teil von der DWA-Mitarbeiterin im Vordergrund. Ergänzt wurde der Vortrag mit einem Kurzfilm, der den Einstieg in die Schächte bildlich vor Augen führte. Besprochen wurde ferner ein Muster für die Gefährdungsbeurteilung von Kläranlagen sowie die Phosphateliminierung. Intensiv wurde bei dieser Tagung auch die Anlieferung von ausschließlich stabilisiertem Klärschlamm beim Zweckverband diskutiert. Kleinere Kläranlagen würden die Erfordernisse anlagenbedingt nicht umsetzen können.













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