07.05.2019 - 12:13 Uhr
SchönseeOberpfalz

Das Mahl im Zeichen der Liebe

In der Pfarreiengemeinschaft Schönsee-Weiding empfangen 23 Kinder die Erstkommunion. Damit übernehmen die jungen Leute nun selbst Verantwortung im Glauben.

23 Kinder empfingen in der Pfarreiengemeinschaft Schönsee-Weiding von Pfarrer Wolfgang Dietz (links) erstmals die heilige Kommunion. Mit im Bild (von rechts) Gemeindeassistent Chrisitian Glaser und Hannelore Hopfner sowie die Ministranten.
von Ludwig HöcherlProfil

"Mit dem Empfang der heiligen Kommunion", so Pfarrer Wolfgang Dietz in der Begrüßung, "dürfen die Kinder erstmals am Gottesdienst vollkommen teilnehmen." Das aus dem Lateinischen kommende Wort "Kommunion" bedeute Verbindung beziehungsweise Gemeinschaft. In diesem Bündnis stünden die Erstkommunikanten mit den anderen Gläubigen jetzt in der Gemeinschaft mit Jesus Christus.

Über das Geheimnis des eucharistischen Brotes könne man noch so viel nachdenken, "aber die Liebe, die sich so klein macht, dass wir über sie in einem Stück Brot verfügen können, werden wir nie begreifen", meinte der Geistliche. Dabei ergänzte er in Anlehnung an die Geschichte vom kleinen Prinzen, dass das Wesentliche für die Augen unsichtbar bleibe. Man solle lieber mit den Augen des Herzens und des Glaubens schauen, um zu erahnen, was die Liebe Gottes alles vermag. Die Eltern und Paten bat der Priester, die Kinder auch weiterhin im Glauben und hin zu einem Leben in der Gemeinschaft der Kirche mit zu tragen.

Buben und Mädchen richteten Dankesworte an ihre Eltern und an alle, die sie auf diesen Festtag vorbereitet hatten. Dabei erinnerten sie an den Vorstellungsgottesdienst vor einigen Wochen, bei dem jedes Kind an eine Tafel im Altarraum sein Bild mit einer Rose an einem Strauch geheftet hatte. Dies galt bereits als Zeichen der Bereitschaft, mit Jesus in Verbindung zu bleiben und seine Liebe weitergeben zu wollen. So zeige die Rose als Symbol für die Liebe, dass der erstmalige Empfang der Kommunion auch "das Mahl im Zeichen der Liebe" sei.

Zum Schluss des vom Kirchenchor musikalisch begleiteten Festgottesdienstes wünschte Herbert Spichtinger, Sprecher des Pfarrgemeinderates, den Erstkommunikanten, dass sie sich stets an diesen besonderen Tag erinnern. Ab jetzt würden sie selbst Verantwortung für ihren Glauben, der im Leben immer Anker sein solle, übernehmen.

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