Die Trödler und Kunsthandwerker waren die ersten, die bereits am frühen Morgen ihre Standln aufbauten. Nur wenig später waren aber auch Mitglieder der Vereine, die sich um Essen und Trinken für die Gäste sorgten, auf Achse. Hunderte von Tischgarnituren und Schankanlagen karrten sie genauso an wie mobile Verkaufsstände.
Viel Musik
Die Band "Skalanka" aus einer kleinen Stadt in der Nähe von Klatovy in Westböhmen eröffnete das musikalische Programm auf einer der sieben Bühnen um den Hahnenweiher und im Kurpark. Nach und nach packten auch die anderen Musikanten ihre Instrumente aus - der Melodienreigen reichte von bayerisch-böhmischer Blasmusik über Oldies und Evergreens bis zu Rock und Pop-Musik. Einen guten Appetit brauchten die Besucher, wenn sie das vielfältige Speisenangebot voll auskosten wollten. Zum Kaffee Schwarzwälder-Kirsch-Torte oder böhmischer Schmierkuchen, oder zum Festbier Schaschlik und Pljeskavica, Kesselfleisch und tschechische Klobasa. Käse, Fisch und Suppe waren genauso vorbereitet wie Schokospieße.
Abwechslung im Begleitprogramm beim 49. Seefest boten die Damen und Mädchen der Tanzgruppen aus Kareth-Lappersdorf, Oberviechtach und Weiding mit ihren Formationstänzen sowie die Samba-Trommler aus Regensburg. Wer vom Trubel zwischendurch eine Auszeit nehmen wollte, zog sich einfach in die "Chill-Out-Lounge" zurück. Beim Fischerstechen waren an diesem Sonnentag die Verlierer nicht traurig, wenn sie im Wasser des Hahnenweiher landeten. Gesucht waren bei dieser Witterung schattige Plätze, auf mitgebrachten Decken machten es sich viele der Besucher am Südufer des Hahnenweihers gemütlich. Besondere Stimmung brachten bei Einbruch der Dunkelheit die schwimmenden Fackeln und die vielen Lichter. Mit dem Gruß "Schönsee grüßt seine Gäste" zog ein Kahn übers Wasser und mit "fantastisch", "herrlich" oder "zauberhaft" - um nur einige der vielen Attribute zu nennen - beschrieben die Besucher das Flair an diesem Abend. Da war auch Bürgermeisterin Birgit Höcherl die Freude ins Gesicht geschrieben, als sie die Besucher willkommen hieß.
King of Pop
Zum Finale des Seefests erinnerte das "Michael-Jackson-Double" Joachim Wrig aus Berlin auf der Bühne der Insel an den "King of Pop", bevor traditionell ein herrliches Brillant-Feuerwerk den Schlussstrich unter das Programm setzte. Allerdings lud die laue Sommernacht weiter zum Verweilen ein und bei der Disco am Wasserrad gingen wohl zuletzt die Lichter aus. Aber nach dem Seefest ist vor dem Seefest! Und schon bald werden die Organisatoren um die Bürgermeisterin Überlegungen für nächstes Jahr anstellen. Denn 2019 gibts ein Jubiläum: Am Sonntag, 28. Juli, steigt das 50. Seefest!






















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