Schönsees Bürgermeister Reinhard Kreuzer hat die diesjährigen Abiturienten des Ortenburg-Gymnasiums in Oberviechtach zu einem kleinen Umtrunk ins Zächhaus eingeladen. Heuer bereits zum dritten Mal in Folge, wird diese Einladung zur Tradition in Schönsee. Ursprünglich zur Wertschätzung der abgelegten Reifeprüfung eingeführt, hat sich die Veranstaltung auch gute Möglichkeit zum Meinungsaustausch mit den jungen Erwachsenen erwiesen, heißt es in einer Mitteilung aus dem Rathaus.
Natürlich interessierte sich der Bürgermeister in erster Linie für die Zukunftspläne der vier Abiturienten Noah Friese, Louis Höcherl, Alexander Korn und Max Veitenhansl. Nur einer davon plant ein richtiges Studentendasein im Fach Informatik, auch ein Dualstudium Maschinenbau gehört zu den Plänen. Zwei orientieren sich erstmal am Praktischen. Sie machen eine Ausbildung oder Jobben. Auch dieser Jahrgang musste pandemiebedingt auf vieles verzichten. So fand weder ein Tanzkurs oder der dazugehörige Abschlussball statt, noch kamen die Schüler in der 10. Klasse in den Genuss der obligatorischen Studienfahrt nach Berlin.
Bei dem Thema Unternehmungen kam Reinhard Kreuzer sofort zum Schönseer Jugendtreff, der lediglich Jugendbeauftragte benötigt, die die Aufsicht darüber führen, damit er wieder geöffnet werden kann. Als er dann noch Unterstützung von städtischer Seite zusicherte, kamen die vier jungen Männer ins Grübeln und überlegen nun, ob dies nicht gemeinschaftlich verwirklicht werden könnte.
Auch aktuelle Themen wurden angeschnitten. Sowohl regionale Fragen, wie der Erhalt des Oberviechtacher Krankenhauses, als auch lokale Schwerpunkte wie das Schönseer Altenheim, das geplante Heizkraftwerk, die Wasserversorgung und die Einkaufsmöglichkeiten. Die Abiturienten wurden vom Bürgermeister aber auch gebeten, Vorschläge zu unterbreiten, was in Schönsee besser, oder anders gemacht werden kann. Die Erneuerung der Böhmerwaldstraße wurde gewünscht. Das sei in Planung, so der Bürgermeister. Zum Abschied erhielten die vier Abiturienten noch ein kleines Präsent der Stadt.













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