Schönsee
08.10.2023 - 08:09 Uhr

"Sternenzauber" im Schönseer Klöppeltrafo

"Sternenzauber": Unter diesem Motto steht die Ausstellung im Schönseer Klöppeltrafo. Klöppelgruppen aus der Region zeigen dabei ihre schönsten Werke.

Im Klöppeltrafo in Schönsee wird die Ausstellung "Sternenzauber" eröffnet. Bild: Stadt Schönsee/exb
Im Klöppeltrafo in Schönsee wird die Ausstellung "Sternenzauber" eröffnet.

Im Schönseer Klöppeltrafo ist seit wenigen Tagen die neue Ausstellung „Sternenzauber“ zu sehen. Knapp drei Monate vor dem Fest der Liebe findet man dort eine Auswahl an filigranen Exponaten, die auch den heimischen Christbaum zu einem festlichen Kunstwerk machen.

Man muss wissen, dass das Sterneklöppeln in das Repertoire einer jeden Klöpplerin gehört, die etwas auf sich hält. Und so ist die gesamte Ausstellung unter der Leitung von Michaela Gleixner diesen Klöppelsternen gewidmet. Gemeinsam mit Monika Gebhard und Brigitte Gritsch hat Michaela Gleixner laut einer Mitteilung aus dem Rathaus den Trafo bestückt, um allen Interessierten einen Einblick in dieses alte Kunsthandwerk zu geben. Alle aktiven Klöppler können sich hier Anregungen für die eigene Spitzenarbeit holen. Sterne in verschiedensten Klöppel-Variationen, Formen und Farben, mit Gold, mit Silber, oder ganz in weiß lassen Klöppelherzen höher schlagen.

Als Bürgermeister Reinhard Kreuzer zusammen mit seinem Stellvertreter Andreas Hopfner und der städtischen Organisatorin Sandra Klein die Ausstellung offiziell mit Sekt und Häppchen eröffnete, fanden die Besucher kaum Platz im Trafo. Die Nischen ermöglichten es den Gästen aber, sich doch noch über all die Spitzenkunst auszutauschen.

Zweiter Bürgermeister Andreas Hopfner erntete viel Aufsehen und Bewunderung für seine geklöppelte Spitzenkrawatte, die er voller Stolz zu diesem Anlass ausführte. Ebenso viel Aufmerksamkeit bekam der Christbaum, der nicht nur darstellt, wie einzigartig und individuell ein so geschmückter Baum aussehen kann. Seine Spitzen-verzierten Christbaumkugeln rangen so manchem Gast die Frage ab, wie die Spitze denn um die Kugel komme. Selbstverständlich mangelte es nicht an Klöpplerinnen, die diese Frage detailliert beantworteten.

Die beiden Bürgermeister und Sandra Klein bedankten sich bei Michaela Gleixner und ihren Unterstützerinnen und freuten sich über die zahlreichen Besucher, die sich für das immaterielle Kulturerbe so sehr interessierten. Nachdem die ersten Gäste den Trafo verließen, fanden auch die nächsten Interessierten dort Platz, um sich alles genau anzuschauen. Von Kommunionkindern angefangen waren alle Altersklassen dort vertreten, die sich mit der Traditionskunst beschäftigen.

Für einige hieß es nach der Ausstellung sofort: selbst ans Werk gehen, denn noch am selben Abend startete auch der Kurs von Michaela Gleixner, der ebenso wie die Ausstellung selbst, Klöpplerinnen aus allen Himmelsrichtungen anzog. Von jetzt an kann die Ausstellung täglich besichtigt werden.

 
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