In Mysliv (Schneiderhof), einem kleinen und nach dem zweiten Weltkrieg aufgelassenen Dorf in der Pfarrei Vseruby (Neumark) nahe Domažlice, stand vor 90 Jahren die Wiege von Friedrich Pillmayer. Im Alter von 16 Jahren kam er nach der Vertreibung nach Neunburg vorm Wald und Winklarn.
In der neuen Heimat folgten neun Jahre Tätigkeit in der Landwirtschaft und zwei Jahre Arbeit im Kohlebergwerk in Oberhausen. Nach dem Erwerb des Führerscheins für Lastkraftwagen trat der Jubilar 1956 in die Bauwarenhandlung Herzog, zu dieser Zeit in Schneeberg, ein. Weit über die Region hinaus wurde er dadurch besonders vielen Bauherren bekannt. Mit seiner Frau Ingeborg, geborene Kleber, stand er 1958 in der Kreuzbergkirche in Schwandorf vor dem Traualtar. Mit der Geburt ihres Sohnes Rudolf war die Familie komplett. Neun Jahre nach ihrer Hochzeit machten die Pillmayers mit dem Bau eines Eigenheims Schönsee zu ihrem dauernden Wohnort. Ein schwerer Schicksalsschlag war für Friedrich Pillmayer der Tod seiner Frau Ingeborg, bekannt als Busfahrer-Inge, die er und sein Sohn 2016 an ihre letzte Ruhestätte begleiten mussten.
Mit seinem in München lebenden Sohn der ihn auch oft besucht, ist er regelmäßig in Verbindung. Zur Freude der beiden unterhält der 90-Jährige auch mit der Nachbarn eine gute Freundschaft. So war es für diese selbstverständlich, mit dem "Fritz" seinen Ehrentag zu feiern. Zu diesem gratulierte auch Bürgermeisterin Birgit Höcherl, sowie Vertreter der Pfarrei und des OWV Stadlern













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.