Einen Sachstandsbericht zu den Außenanlagen des neuen Kindergartens gab Architekt Christian Schönberger dem Gremium. Von der ursprünglichen Planung mit 36 Parkplätzen (25 gepflasterte, 11 mit Splitterdecke) sei man abgewichen, nun entstünden 28 gepflasterte Kfz-Stellflächen. Mit den Arbeiten werde die Firma Liegl aus Leuchtenberg nächste Woche beginnen. Durch das Gründach und die Verlegung von Rasensteinen in den Freianlagen könne viel Wasser versickern, betonte Schönberger.
Beim Punkt "Anfragen" rückte Stadtrat Josef Fleißer die renovierungsbedürftigen Holztafeln am Ortseingang von Gaisthal in den Blikcpunkt. Mit Blumenschmuck und der Aufschrift „Willkommen im Erholungsort Gaisthal“ entbieten sie Gästen einen Gruß. Dazu regte Bürgermeisterin Birgit Höcherl an, sich Gedanken um eine einheitliche Beschilderung zu machen.
Mit der Frage „Warum wurden die Stadträte nicht miteinbezogen, als man auf den Zäch-Stadel andere Granitplatten angebracht und die vorherigen abmontiert hat“, setzte Ratsmitglied Peter Pfaffl eine Diskussion in Gang, die sich lange hinzog. Die Stadt habe die Räte darüber durch eine E-Mail in Kenntnis gesetzt, was laut Stadtrat Thomas Schiller keinem Beschluss gleichkomme.
Bürgermeisterin Höcherl hatte zu der Entfernung der Platten und der Neuverlegung bereits in der Bürgerversammlung ausführlich Stellung genommen, wies jedoch Architekt Christian Schönberger an, den gesamten Sachverhalt nochmals darzulegen. „Wir haben genau das Dach, das beschlossen wurde“, merkte der Planer an. Die zunächst verlegten Granitplatten seien wieder heruntergenommen, auseinandergeschnitten und mit mehr Aluprofilen neu verlegt worden.. Dies habe sich optisch als Verbesserung herausgestellt. Dazu wurde auch die Statik der Unterkonstruktion verstärkt. „Wir liegen im Kostenrahmen und niemandem ist ein Schaden entstanden“, argumentierte Schönberger. Das wollten die Stadträte so nicht hinnehmen, sie sprachen von mangelnder Informationsweitergabe.
Angeregt wurde noch von Stadtrat Josef Eibauer, mehr Sitzbänke am Spielplatz am Moorbad aufzustellen. Ratsmitglied Pfaffl sprach Probleme durch die Sperrung der Staatsstraße ab Gaisthal an. Bürgermeisterin Höcherl appellierte, die Absperrung nicht zu durchfahren. Morsche Bäume könnten auf die Autos fallen.
Bei der Terminvorschau informierte Birgit Höcherl das Gremium noch über die Einladung zur Christbaumversteigerung in Schwand am 26. Dezember. Bereits für Samstag, 23. November, stehe der Weihnachtsbasar der Dr. Loew Sozialen Dienstleistungen im Kalender.















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.