08.11.2019 - 15:46 Uhr
SchönseeOberpfalz

Wichtige Säulen der Verwaltung

Die Stadtverwaltung plaudert aus dem Nähkästchen: Kämmerin und Bauhof-Chef geben den Bürgern einen Einblick in ihre Arbeit. Wortmeldungen in der Bürgerversammlung befassen sich mit dem geplanten Seniorenheim und zu schnellem Autoverkehr.

In der gut besuchten Bürgerversammlung gab Bürgermeisterin Birgit Höcherl (rechts) einen ausführlichen Überblick über die Aktivitäten der Stadt Schönsee. Nach Berichten von Kämmerin Lisa Biegerl und Bauhofchef Josef Haberl kamen die Bürger zu Wort.
von Udo WeißProfil

Nach ihren Rechenschaftsbericht bei der Bürgerversammlung übergab Bürgermeisterin Birgit Höcherl das Wort an Kämmerin Lisa Biegerl, die einen Überblick über die Finanzen der Stadt gab. In verschiedenen Diagrammen stellte sie Baumaßnahmen, Haushalt, Rücklagen und Schulden dar. Bemerkenswert dabei war, dass Schönsee seit Juli 2013 schuldenfrei ist. Allerdings könne sich dies angesichts bevorstehender Investitionen auch wieder ändern.

Einen Einblick in den vielseitigen Arbeitsbereich des Bauhofs gab dessen Leiter Josef Haberl. Er verwies auf ein enormes Arbeitspensum, das vom Ausschottern von Wegen, Ausputzen von Gräben und Weihern über Baumpflege, Parkplätze befestigen bis hin zur Renovierung des Lehrerwohnhauses in Dietersdorf reicht. Mehrgenerationen-Spielplatz und Spielplatz Rackenthal gehören ebenso zum Aufgabenbereich wie Wasserleitungsbau, die Beseitigung von Rohrbrüchen und Biberdämmen. Bürgermeisterin Höcherl zollte der Bauhof-Crew ihren Dank, und auch ihr Stellvertreter Josef Irlbacher lobte den Einsatz. „Wir haben im Bauhof eine gute Mannschaft mit vielen Fähigkeiten“, betonte er.

Was Bürgermeisterin Birgit Höcherl über die Stadtentwicklung berichtete, lesen Sie hier

Schönsee

Björn Rauh meldete sich zu Wort und gratulierte der Stadt zu ihren Bemühungen, eine Seniorenbetreuung zu initiieren. Er bedauerte aber gleichzeitig, die sehr intensive Bebauungsplanung für das angedachte Seniorenheim in einem teilweise Biotop-Gelände. Er warb dafür, mehr Einfluss auf die Gestaltung der geplanten Anlage zu nehmen und diese zu begleiten. Auch Altbürgermeister Hans Eibauer schloss sich dem an und meinte, die Stadt solle unbedingt auf eine hohe Qualität bei der Bebauung achten. Die Bürgermeisterin beruhigte die Anwesenden und wies darauf hin, dass es bis jetzt nur eine Skizze gebe und noch nichts beschlossen sei.

Ein Bürger sprach die mangelnde Weganbindung vom Ortsteil Osterbrunnen zur Stadtmitte an. Auch Themen wie Wegbefestigung, und Winterdienst rückte er in den Fokus. Angeregt hatte er auch das Versetzen des Ortsschildes Richtung Weiding, wegen des hohen Tempos der einfahrenden Fahrzeuge.

Auf die Nachfrage nach dem Radweg Dietersdorf- Stadlern informierte die Bürgermeisterin, dass diesbezüglich das Staatliche Bauamt am Zug sei. Sie versicherte zum Abschluss, allen vorgetragenen Bitten nachzugehen. Abschließend richtete sie Dankesworten an alle, die mit ihrer Tatkraft dazu beigetragen haben, dass die Stadt wieder ein gutes Stück vorangebracht worden ist.

Öl am Friedhof:

Von Ölspuren auf dem Pflaster im Friedhof und auf Grabsteinen berichtete Bauhofleiter Josef Haberl in der Bürgerversammlung. Diese seien nur sehr schwer zu entfernen. Er bat die Bürger, Hinweise auf die Ursache oder einen eventuellen Verursacher an die Stadtverwaltung zu melden. (mmj)

Der Mehrgenerationen-Spielplatz, der mit einem Aktionstag eingeweiht wurde, ist eine Bereicherung des sozialen Lebens in Schönsee und wird sehr gut angenommen.
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