Sollfrank werde mit den Menschen reden, vor allem zuhören und was noch wichtiger sei: "Er wird mehr als zwei Stunden in der Woche im Rathaus erreichbar sein", kündigte Burkhard an. Die FWG-Fraktion sei in den vergangenen Jahren wieder ins Licht gerückt. "Es ist uns gelungen den Bürgern die Präsenz der Freien Wähler zu vermitteln."
Irritierend nennt der FWG-Sprecher imMarktrat Aussagen der Mehrheitsfraktion, sie hätten dies oder das gemacht. „Das ist Selbstbeweihräucherung." Eine einseitige Sitzverteilung wirke sich nach Burkhards Einschätzung negativ auf die Informationspolitik aus dem Marktgemeinderat aus. "Ein Parteibuch sollte im Marktgemeinderat keine Rolle spielen." Vielmehr solle Offenheit herrschen.
Nicht unerwähnt lässt Josef Burkhard die Zeiten mit Hans Schäfer und Herbert Simmerl, deren Gemeinsamkeiten in der Bevölkerung spürbar geworden sei. Burkhard listete mit entsprechender Begründung all die Firmen auf, die Parkstein mangels Unterstützung der Marktgemeinde den Rücken gekehrt hätten. Laut hinterfragt der FWG-Sprecher den Beginn der Bauarbeiten für die Seniorenresidenz im Baugebiet Viehhof.
Als Grund für seine Bewerbung nannte Bürgermeiteraspirant Sollfrank die Unzufriedenheit der Bürger mit der jetzigen Führung. „Man muss nicht studiert haben, um ein guter Bürgermeister zu sein.“ Der Bürgermeisterkandidat sprach sich für die Schaffung eines Badeweihers aus, um das Freizeitangebot aufzuwerten. Die Jugendarbeit in den Vereinen müsse durch ein Netzwerk verbessert werden. Sollfrank plädiert auch für die Anschaffung eines Bürgerbusses für neun Personen, der im Bedarfsfall auch ausgeliehen werden könne.
FWG-Vorsitzender Josef Langgärtner forderte den Start der Energiewende im Ort selbst. Ziel müsse es sein, die notwendige Energie mit erneuerbaren Systemen zu erzeugen, dabei auch Bürger zu beteiligen und letztlich den Strompreis zu senken.
Marktrat Martin Bodenmeier sprach sich für eine bürgerverträgliche Verteilung der Baukosten für eine neue Kläranlage aus. Gleichzeitig plädierte er für die Kostenübernahme der Busfahrten für Kinder, die in die 11. Klasse oder höher gehen. Er möchte auch die Übernahme der Kosten der Nachmittagsbetreuung in der Schule durch den Markt. "Von der positiven Finanzlage des Marktes sollen Bürger profitieren – nicht nur Architektur- und Planungsbüros."
Silvia Korsche-Ströhl befürwortete eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 Stundenkilometer im gesamten Ort und die Sperrung des Durchgangsverkehrs für Lastwagen über 7,5 Tonnen. Notwendig sei auch eine flächendeckende Versorgung mit Elektro-Tankstellen.
Bei der anschließenden Aussprache beklagten Teilnehmer die fehlenden Informationen zum Ausbau der Ortsdurchfahrt und reklamierten, dass ihre Anregungen nicht ernst genommen werden. Hauptgesprächspartner des Marktes sei der Schwander Ortssprecher. Außerdem vermissen die Schwander die versprochene zweite Vorstellung des Planungsstandes.
Landratskandidat Tobias Gross wünschte sich einen besseren Ausbau des ÖPNV in Richtung Nürnberg und Regensburg, im Landkreis selbst einen Ausbau der e-Ladesäulen. Er beklagte, dass Landrat Andreas Meier nicht in den Kampf gegen die Stromtrassen einsteige.













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