15.01.2021 - 16:52 Uhr
SchwandorfOberpfalz

24 Neuinfektionen im Landkreis Schwandorf

3830 Personen haben sich im Landkreis Schwandorf mit dem Coronavirus infiziert. Für Donnerstag meldet das Landratsamt 24 weitere Fälle. Außerdem liegen die Testergebnisse der Reihenuntersuchung im Seniorenheim St. Elisabeth in Bruck vor.

24 weitere Infektionen mit dem Coronavirus meldete das Landratsamt Schwandorf am Freitagnachmittag.
von Benjamin Tietz Kontakt Profil

Mit 24 Infektionen am Donnerstag steigt die Zahl der Coronafälle im Landkreis Schwandorf auf 3830. Sowohl das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit als auch das Robert-Koch-Institut nennen diese Fallzahl und dieselbe Sieben-Tage-Inzidenz von 107,5. "Die Zahlen scheinen stabil zu sein, aber leider auf einem hohen Niveau. Man wird sehen, ob sich erste Anzeichen einer zarten Tendenz der Verbesserung zeigen", teilt Landratsamts-Sprecher Hans Prechtl angesichts dieser Zahlen mit.

Die Testergebnisse der Reihenuntersuchung im Seniorenheim St. Elisabeth in Bruck liegen laut Mitteilung des Landratsamtes jetzt vor. Elf Bewohner und eine mitarbeitende Person sind demzufolge positiv. Die Betroffenen wurden in einem Infektionsbereich, der als Covid-Station angesehen werden kann, zusammengelegt, um ein Übergreifen auf bislang negative Stockwerke möglichst zu vermeiden.

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Wie es in der Mitteilung des Landratsamts weiter heißt, sind in den bayerischen Kliniken zurzeit noch rund 300 Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit frei. Weitere 575 Betten dieser Qualität könnten kurzfristig für Covid-Patienten mobilisiert werden. "Auch wenn da und dort wie etwa aktuell im Raum Passau die Kliniken unter Volllast laufen, so stehen derzeit genügend Kapazitäten bereit, um eventuelle örtliche Belastungsspitzen durch regionale Umsteuerung der Patienten aufzufangen", schreibt Prechtl weiter. Die Kliniken und die Ärztlichen Leiter der Führungsgruppen Katastrophenschutz würden gut zusammenarbeiten und die Ressourcen über die beiden Hauptstellschrauben steuern. Dies sind laut Landratsamt die Punkte „verschiebbare Operationen“ sowie die regionale Umverteilung neu einzuliefernder Covid-Patienten bei drohender Überlast.

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