Polizei und Rettungsdienst wurden am Mittwoch gegen 12.30 Uhr zu einer kleinen Grünanlage an der Friedrich-Ebert-Straße in Schwandorf gerufen. Regungslos und mit Schaum vor dem Mund wurde dort eine 27-Jährige mit Wohnsitz in Maxhütte-Haidhof aufgefunden. Der Rettungsdienst brachte die Frau ins Krankenhaus. Gegenüber der Polizei gab die 27-Jährige an, sie habe in der Nähe des Bahnhofs einmal von einem Joint gezogen. "Fraglich bleibt allerdings, ob der noch unbekannte Inhalt des Joints alleine ausschlaggebend für den Zustand der Frau war oder ob hier auch Wechselwirkungen mit den gut 2,5 Promille, die die junge Frau hatte, eine Rolle spielten", so die Polizeiinspektion Schwandorf in ihrem Pressebericht.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor dem Konsum von Betäubungsmitteln. "Neben den allgemeinen Risiken, die mit Drogenmissbrauch einhergehen, hat der Käufer in der Regel nämlich keine Gewissheit darüber, ob ein – wie in diesem Fall – angebotener Joint tatsächlich Cannabis oder synthetische Cannabinoide oder gar völlig andere Inhaltsstoffe enthält", so die Schwandorfer Polizei. Gewarnt wird außerdem vor den Risiken von so genannten Baller-Liquids für E-Zigaretten.













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