74 Fälle am Mittwoch, insgesamt 5150 Infektionen und eine deutlich steigende Inzidenz: So fasst das Schwandorfer Landratsamt die Corona-Situation am Donnerstag mit. Die Sieben-Tage-Inzidenz wird vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und vom Robert-Koch-Institut (RKI) übereinstimmend mit 190,7 angegeben.
"Sie steigt damit gegenüber Mittwoch, als der Wert bei 163,0 lag, deutlich an. Leider haben wir am Donnerstag die sechsthöchste Inzidenz der 71 Landkreise und 25 kreisfreien Städte in Bayern. Bezogen auf ganz Deutschland liegen wir an elfter Stelle", betont Pressesprecher Hans Prechtl in seiner Mitteilung.
Im Elisabethenheim in Schwandorf ist eine weitere Infektion aufgetreten. Da für diesen Fall auch ein Mutationsnachweis vorliegt, wurde ein Besuchsverbot und ein Aufnahmestopp für den betroffenen Wohnbereich verfügt. Eine nochmalige PCR-Reihentestung ist für Ende der Woche geplant.
Aufgrund eines Falles in der Gemeinschaftsunterkunft in Dachelhofen, bei der Küche und sanitäre Anlagen gemeinschaftlich genutzt werden, wurde für die gesamte Einrichtung Quarantäne angeordnet. Eine Reihentestung steht an. Die positiv getestete Person und der Zimmernachbar wurden in den Landkreis Regensburg verlegt. Auch zwölf Schüler des Beruflichen Schulzentrums Schwandorf stehen unter Quarantäne.
In der Gemeinschaftsunterkunft Koppenlohe in Teublitz ist die Endtestung eingeleitet. In der Behinderteneinrichtung Naabwerkstätten in Schwandorf gibt es einen positiven Schnelltest. Bei dieser Person wird ein PCR-Test zur Verifizierung durchgeführt. Alle Beschäftigten und Kollegen wurden am Donnerstag schnellgetestet.
Im Kindergarten Teunz sind zwei Folgefälle aufgetreten. Aktuell mussten im Kindergarten St. Josef mit Kinderhort in Wernberg-Köblitz vier Kinder und vier Mitarbeiter als Kontaktpersonen 1 unter Quarantäne gestellt werden.















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