Alfred Flemmerer, eigentlich wohnhaft im Schwandorfer Stadtteil Dachelhofen, feierte 90. Geburtstag. Leider ist der Jubilar seit rund drei Jahren gesundheitlich, auch mit Blick auf seinen Lebensabend, beeinträchtigt und somit mehr ans Haus sowie seinen Garten gebunden. Er bleibe, sagt er, dennoch Optimist.
Seine klare und markante Stimme von früher ist ihm geblieben. Auch seine große Familie mit den drei Töchtern und sechs Enkeln, so meinte der Jubilar lächelnd weiter, halten ihn auf Trab. Denn sie alle besuchen den Opa in der Straße „Am Schafanger“ von Dachelhofen häufig mit Freude. Natürlich sind seine liebe Gattin sowie der Rollator seine täglich wichtigsten Begleiter an seiner Seite, die ihm das Leben im hohen Alter im Hause erleichtern. Und die Familie motiviere ihn auch stets.
Alfred Flemmerer ist waschechter Dachelhofer. Mit einer Schwester wuchs er dort zwischen den Weltkriegen auf. Er erlernte den Beruf eines Starkstromelektrikers beim damals dortigen Arbeitgeber Bayernwerk AG. Sein ganzes Arbeitsleben von mehr als 50 Jahren ging der Jubilar dann fleißig zur Schicht, bis zur Jahrtausendwende der Ruhestand nahte, erzählte er in froher Geburtstagsrunde.
Im jungen Leben der 1960er-Jahre, darauf verwies Alfred Flemmerer mit Freude, sei er damals gerne tanzen gegangen, und da sei ihm auch einmal seine Cilli über den Weg gelaufen. Und wie es hierbei doch so sein wollte, sprang dann eben der Funke der Liebe im Tanzsaal des Schlosses von Schwarzenfeld über. Im Jahr 1966 wurde dann in der Stadtpfarrkirche von Nabburg geheiratet, er versprach dort seiner Cilli die Treue fürs Leben. Der gemeinsame Hausbau ab 1972 in Dachelhofen sei nur noch Formsache gewesen, ebenso das stete, gegenseitige Vertrauen und Miteinander innerhalb der Familie, bis hin zum bereichernden Nachwuchs.
In einem Gedicht anlässlich des Geburtstags schrieb eine Enkelin auf ihre Geburtstagskarte, was ihn besonders berührte: "Opa, schön, dass es dich gibt!" Und mit Blick in die Zukunft, so der Jubilar weiter, denke er immer an den christlichen Grundsatz: „So Gott will."













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