Feuerwehrangehörige aus dem Landkreis Schwandorf haben in Schwarzenfeld an einer Realbrandausbildung teilgenommen. Vom 13. bis 16. Oktober 2026 stand ihnen die mobile Brandübungsanlage „Fire Dragon 1000“ zur Verfügung. Diese bot die Gelegenheit, unter realitätsnahen Bedingungen Erfahrungen zu sammeln und gemeinsam für den Ernstfall zu üben, wie die Kreisbrandinspektion in einer Pressemitteilung mitteilt.
Mit Schutzkleidung und Atemschutzgerät bei Hitze und Stress zu arbeiten, verlangt den Atemschutzgeräteträgern einiges ab. Sie müssen aufmerksam bleiben, die Lage einschätzen und sich mit ihrem Trupppartner verständigen. Sich im Rauch orientieren, den Atemluftvorrat beachten und auf den anderen achten – diese Anforderungen gehören ebenso zum Atemschutzeinsatz wie die Suche nach Menschen und die Brandbekämpfung. Gerade unter Belastung kommt es darauf an, ruhig zu bleiben und gemeinsam überlegt vorzugehen, um anderen in Notsituationen helfen zu können.
Die holzbefeuerte Übungsanlage bot einen Rahmen, in dem die Einsatzkräfte Hitze und Rauch unmittelbar erleben konnten. Sie konnten ihr Wissen anwenden und Erfahrungen mit Bedingungen sammeln, die sich bei Übungen am eigenen Standort nur begrenzt darstellen ließen. Im Mittelpunkt stand die Vorbereitung auf den Einsatz: Gefahren erkennen, die eigene Belastung einschätzen und im Trupp sicher arbeiten, heißt es.
Kreisbrandrat Christian Demleitner besuchte die Ausbildung gemeinsam mit Kreisbrandmeister Stefan Schmid. „Wenn ein Trupp in ein brennendes Gebäude vorgeht, müssen sich die Feuerwehrleute aufeinander verlassen können. Hier haben sie die Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln, die ihnen im Einsatz helfen. Dass sie ihre Aufgaben sicher bewältigen und danach gesund nach Hause kommen, ist für uns das Wichtigste“, sagte Demleitner.
An der Ausbildung beteiligten sich Kräfte der Feuerwehren Altfalter, Bergham, Burglengenfeld, Dieterskirchen, Dürnsricht, Ettmannsdorf, Fischbach, Fronberg, Högling, Hohentreswitz, Kemnath bei Fuhrn, Nabburg, Neukirchen-Balbini, Neunburg vorm Wald, Nittenau, Oberköblitz, Oberviechtach, Schönsee, Schwandorf, Schwarzenfeld, Schwarzhofen, Steinberg am See, Teunz, Wackersdorf, Weihern und Wolfring sowie der Werkfeuerwehr Flachglas. Darunter waren sieben Frauen.
Die Betreuung seitens der Kreisbrandinspektion übernahm Kreisbrandmeister Stefan Schmid. Ihm galt ein herzlicher Dank für die Begleitung der Ausbildung vor Ort. Besonders bedankte sich die Kreisbrandinspektion bei den Helferinnen und Helfern der Feuerwehr Schwarzenfeld, die die Durchführung maßgeblich unterstützten. Ihre tatkräftige Mithilfe war ein wichtiger Beitrag zu den vier Ausbildungstagen im Landkreis.













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