Schwandorf
10.05.2020 - 12:46 Uhr

Betreiber von Fitness-Studio und Tanzschule fordern Gleichbehandlung

Bei ihrer Aktion auf dem Marktplatz machten die Betreiber der Tanzschule und des Fitness-Studios auf die ihrer Ansicht nach herrschende Ungleichbehandlung aufmerksam. Bild: Hirsch
Bei ihrer Aktion auf dem Marktplatz machten die Betreiber der Tanzschule und des Fitness-Studios auf die ihrer Ansicht nach herrschende Ungleichbehandlung aufmerksam.

Anna und Stefan Theuerl haben ihr Tanzstudio kurzfristig "ins Freie verlegt" und auf dem unteren Marktplatz Flächen markiert. In diesem Bereich können sich die Tanzpaare bewegen, in sicherem Abstand zum nächsten Karree. "Wir beachten die Vorschriften, die uns die Politik vorgibt", erklärte Stefan Theuerl.

Im Gegenzug erwarte er vom Staat die Gleichbehandlung aller Gewerbetreibenden. Dieser Meinung ist auch Margit Liegl, die Geschäftsführerin des Fitness-Studios "Injoy", die sich ebenfalls beteiligte. Sie stellte einige Fitnessgeräte auf und demonstrierte die "kontaktlose Nutzung" ihrer Einrichtung. Die Betreiber von Fitness-Studios und Tanzschulen fühlen sich "der Politik hilflos ausgeliefert". Zumindest in Bayern. In anderen Bundesländern können sie wieder loslegen.

Anna und Stefan Theuerl fragen sich: "Warum dürfen Musikschulen und Kosmetikstudios öffnen, Tanzschulen aber nicht?" Sie führen gesundheitliche, soziale und kulturelle Aspekte ins Feld, wenn sie an die Folgen des wochenlangen Stillstandes denken. Was den Studio-Betreibern sauer aufstößt, ist die Ungleichbehandlung. "Wir erfüllen die Vorgaben der Regierung und dürfen trotzdem nicht öffnen", beklagen sie. Kontaktloses Betreten der Räume, Mindestabstände und bargeldlose Bezahlung seien gewährleistet. Selbst das Verlassen der Tanzschule über einen anderen Ausgang sei "problemlos darstellbar".

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.