14.01.2022 - 15:29 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Bilanz: Rund 69000 Pakete für die Weihnachtstrucker

Die Weihnachtstrucker haben ihre Aufgabe erfüllt: Rund 69000 Pakete hat die Aktion der Johanniter auf den Weg gebracht, einen Gutteil davon aus Högling im Kreis Schwandorf.

Die Aktion „Weihnachtstrucker“ der Johanniter brachte rund 69000 Pakete auf den Weg.
von Externer BeitragProfil

Eigentlich kehren zum Ende des Jahres und Anfang Januar die ehrenamtlichen Helfer der Johanniter-Weihnachtstruckers von der Verteilung der Pakete in den Zielländern zurück. Doch wie schon 2020 war es diesmal etwas anders. Mit Hilfe von Speditionen wurden die Pakete nach Albanien, Bosnien, Bulgarien, Rumänien und die Ukraine gebracht. Dort wurden sie von den bewährten Partnern der Johanniter an Hilfsbedürftige verteilt, die dabei ebenfalls vor Herausforderungen gestellt waren.

"Natürlich gelten in den Zielländern auch Beschränkungen und Sicherheitsmaßnahmen. Zudem zählen viele der Bedürftigen zu Risikogruppen", erläutert Andreas Denk, Pressesprecher der Johanniter in Ostbayern, in einer Mitteilung. "Doch unsere Partner sind geimpft und finden mit Mund-Nasen-Schutz und guter Planung Wege, um die Hilfe zu den Menschen zu bringen."

Auch Projekte in Deutschland erhielten dieses Jahr wieder Pakete der Trucker. Ein großer Teil ging an die Tafeln in Deutschland, zudem wurden Projekte der Johanniter im Bundesgebiet unterstützt. Mittlerweile steht die Gesamtzahl fest: Insgesamt wurden bundesweit 58 936 Pakete an den Sammelstellen abgegeben und 9 901 Pakete wurden "virtuell gepackt". Allein in Högling bei der Firma "Godelmann", dies sich seit Jahren für die Trucker engagiert, wurden 1500 Kartons mit Hilfsmitteln gepackt. Dazu kamen viele Pakete aus den Sammelstellen der ganzen Region. Rund 17 700 Packerl auf zwölf Sattelzügen machten sich aus Högling auf den Weg nach Rumänien. 25 Ehrenamtliche unternahmen die Tour zu einem Kloster der Mallersdorfer Schwestern. Von dort aus übernahmen Vertrauenspersonen die Verteilung.

"Wir schauen alle auf ein hartes Jahr zurück. Umso mehr freuen wir uns, dass trotzdem die Solidarität für andere nicht verloren gegangen ist", sagt Denk. Zusätzlich zum normalen Paket, das gepackt und an einer Sammelstelle abgegeben wurde, gab es dieses Jahr auch die Möglichkeit virtuell ein Päckchen zusammen zu stellen. Die eigentlichen Pakete werden dann mit den gesammelten Geldspenden in den Zielländern von den langjährigen Partnern vor Ort eingekauft, gepackt und an die hilfsbedürftigen Menschen verteilt. Die Päckchen beinhalten Lebensmittel und Hygieneartikel. Für viele Menschen bedeutet der Inhalt dringend benötigte Hilfe für ihren Alltag.

Die Vorbereitungen in Högling

Högling Gemeinde Fensterbach
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