Drei weitere Personen sind im Landkreis Schwandorf mit oder an Corona verstorben. Wie das Landratsamt am Montag mitteilte, handelt es sich dabei um zwei Heimbewohner – und zwar um eine 76-jährige Frau und einen 77 Jahre alten Mann. Außerdem ist eine 87-jährige Frau verstorben, die zu Hause gewohnt hatte.
Die von der Kreisbehörde für Samstag gemeldeten 20 Neuinfektionen wurden vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) jetzt ins System eingepflegt. Die Gesamtzahl steigt damit auf 2509. Die Zahlen für Sonntag und Montag werden noch erfasst.
Vier Schulklassen stehen neu unter Quarantäne. Betroffen sind laut Landratsamt eine neunte und eine zehnte Klasse an der Mittelschule Neunburg vorm Wald, eine vierte Klasse an der Gerhardinger-Grundschule Schwandorf und eine Berufsschulklasse im Haus des Guten Hirten in Schwandorf-Ettmannsdorf.
Infolge einer neuen Allgemeinverfügung des Bayerischen Gesundheitsministeriums hat sich die Berechnung der Quarantänezeit für Schüler geändert: Während vorher für alle Klassenkameraden von einer Quarantänezeit von 14 Tagen, gerechnet ab dem letzten Kontakt mit einer positiv getesteten Person, auszugehen war, kann die Quarantänezeit für Mitschüler jetzt kürzer ausfallen. Das ist dann der Fall, wenn ein negatives Ergebnis für einen Test vorliegt, der frühestens am fünften Tag nach dem Vorliegen des Testergebnisses des positiv getesteten Mitschülers vorgenommen wurde. "Unrichtig wäre die Sichtweise, die Quarantänezeit habe sich von 14 auf fünf Tage verkürzt", betont Landratsamts-Sprecher Hans Prechtl. Der Unterschied werde im Regelfall in einigen wenigen Tagen liegen, da für den Beginn der jeweiligen Frist ein anderes Bezugsereignis gelte.
Einen Ausbruch gibt es außerdem in der Seniorenresidenz Naabtalpark in Burglengenfeld. Die Untersuchungen und Reihentestungen laufen.
In Bayern haben sich von 13 124 737 Einwohnern 232 164 mit Corona angesteckt. Das entspricht 1,77 Prozent der Bevölkerung. Im Landkreis Schwandorf haben sich von 147 872 Einwohnern 2509 mit Corona angesteckt – 1,70 Prozent der Bevölkerung. "Auffälligkeiten ergeben sich daraus nicht. Beide Werte liegen sehr nah beieinander", schreibt Prechtl abschließend.















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.