14.05.2020 - 17:23 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Corona-Fälle in Asylbewerber-Unterkunft in Neunburg

In der Asylbewerber-Unterkunft in der Egelseer Straße in Schwandorf sind am Donnerstag keine neuen Corona-Fälle aufgetreten. Wie das Landratsamt berichtet, wurden aber in der Einrichtung in Neunburg vorm Wald zwei Infektionen bestätigt.

Während in der Asylbewerberunterkunft in Schwandorf keine neuen Infektionen aufgetreten sind, wurden in der Einrichtung in Neunburg vorm Wald zwei Fälle bestätigt.
von Benjamin Tietz Kontakt Profil

Zwei Corona-Fälle meldete das Landratsamt am Donnerstagnachmittag. Damit ist die Gesamtzahl im Landkreis Schwandorf auf 458 angestiegen. Als wieder gesund gelten 402 Personen.

In der Asylbewerber-Unterkunft in der Egelseer Straße in Schwandorf sind laut Mitteilung am Donnerstag keine neuen Fälle aufgetreten. Betroffen sind hier bislang nur Bewohner, aber keine Mitarbeiter. "Sorgen bereiten zwei Fälle in der Asylbewerberunterkunft in der ehemaligen Pfalzgrafenkaserne in Neunburg vorm Wald. Zwei Bewohner sind betroffen, wobei beide Fälle unabhängig voneinander zu sehen sind", schreibt Pressesprecher Hans Prechtl.

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Dass das Landratsamt seine Entscheidungen immer anhand des Einzelfalls zu treffen habe, zeigen die Infektionen in Neunburg vorm Wald. Während in Schwandorf auf eine Reihentestung zum jetzigen Zeitpunkt verzichtet werde (wir berichteten), finde eine solche in Neunburg vorm Wald statt. Insgesamt 54 Personen wurden bereits, beziehungsweise werden noch getestet. Als Grund nennt das Landratsamt, dass die Quarantänemöglichkeiten aufgrund der Gemeinschaftsbäder und der Toilettenanlagen auf den Stockwerken deutlich schlechter als in Schwandorf praktiziert werden können. Das Ziel der Reihentestung sei es, positiv und negativ Getestete zu trennen. "Die Quarantäne betrifft nur die Bewohner einer Hausnummer dieser Gemeinschaftsunterkunft", heißt es weiter.

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Die Entscheidung sei in Abstimmung mit der Regierung der Oberpfalz getroffen worden, die für den Betrieb auch dieser Asylbewerberunterkunft zuständig ist. "Die Kontaktpersonen der beiden Infizierten konnten nicht mehr identifiziert werden", schreibt Prechtl abschließend.

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