Mit 16 Fällen am Montag steigt die Gesamtzahl der Corona-Infektionen auf 7513. Davon wurde 2404 Mal die britische Virusvariante festgestellt. Die Sieben-Tage-Inzidenz, die am Montag bei 138,0 lag, steigt laut übereinstimmenden Angaben von Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstag leicht auf 142,0. Die Zahl der Todesfälle hat sich auf 146 erhöht. Verstorben sind eine 67-jährige Frau, die zu Hause gewohnt hatte, und ein 83-jähriger Heimbewohner.
"In verschiedenen Alten- und Pflegeheimen im Landkreis wird das Infektionsgeschehen abgearbeitet", berichtet Behördensprecher Hans Prechtl. Zwei Bewohner mussten am Dienstag in einem Krankenhaus stationär aufgenommen werden. Verschiedene Reihentestungen finden statt.
Zum zweiten Mal wurde am Dienstag nach einer Impfung eine Reaktion bekannt, die über das normale Maß einer Nebenwirkung hinausgeht. Während die Reaktion in einem vor einigen Tagen gemeldeten Fall nach einer Erstimpfung mit dem Wirkstoff von Moderna auftrat, steht der nun gemeldete Fall mit einer Erstimpfung mit Astrazeneca in Verbindung. "Nach mehr als 40.000 Impfungen durch Impfzentrum, mobile Teams und Hausärzte im Landkreis Schwandorf sind somit zwei Fälle bekannt, bei denen die nach der Impfung aufgetretenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen einer ärztlichen Behandlung bedurften", teilt Hans Prechtl mit. "Ob tatsächlich stets die Impfung die Ursache für die Erkrankung war oder ob es dem Zufall zuzuschreiben ist, dass jemand kurz nach der Impfung erkrankt, bedarf stets einer näheren Abklärung. Solange nichts erwiesen ist, wobei auch in der Medizin ein Nachweis nicht immer vollständig gelingt, sprechen wir offiziell von Verdachtsfällen,"so der Landratsamtssprecher.















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.