Schwandorf
03.01.2019 - 13:51 Uhr

Delfin-Therapie letzte Hoffnung

Die Schulmediziner können nicht erklären, warum die siebenjährige Sarah Jobst aus Schwandorf nicht spricht. Ihre Eltern Michaela (27) und Daniel (29) Jobst setzen nun die letzte Hoffnung auf eine Delfin-Therapie auf der Insel Curacao.

Michaela und Daniel Jobst (am Plakatständer) bedankten sich bei den Sponsoren für die großzügigen Spenden zugunsten ihrer Tochter Sarah. Bild: Hirsch
Michaela und Daniel Jobst (am Plakatständer) bedankten sich bei den Sponsoren für die großzügigen Spenden zugunsten ihrer Tochter Sarah.

Flug, Unterkunft und Therapie kosten 15 000 Euro. Mittlerweile hat sich die Stiftung "Sarah" gegründet, die die Familie unterstützt.

Zu den Sponsoren gehört auch ein Kreis rund um die Feuerwehr Kreith, der im Gasthaus Späth eine Benefiz-Versteigerung veranstaltete und dabei den stolzen Betrag von 5837 Euro erlöste. Die Versteigerer Franz Radlinger, Michael Rester und Herbert Wildfeuer leisteten gute Arbeit und brachten alle Preise, die Betriebe, Geschäfte und Privatleute spendiert hatten, "an den Mann". Schirmherrin der Aktion war Dritte Bürgermeisterin Martina Englhardt-Kopf, die den Initiatoren beim Treffen in den Räumen der Sparda-Bank Respekt zollte. Filialleiter Gerhard Eckl stockte den Spendenbetrag noch einmal um 1000 Euro auf und füllte an Ort und Stelle das Überweisungsformular aus. Die Summe geht auf das Spendenkonto des Vereins "dolphin aid", der den Kontakt nach Curacao hergestellt hat. "Jetzt haben wir das Geld beisammen", stellt Mutter Michaela Jobst dankbar fest. Am 2. Februar fliegt die Familie für zwei Wochen los - in der Hoffnung, dass die Delfin-Therapie anspricht.

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