40 Gänse und Enten sowie exotische Tiere wie schwarze Schwäne und rote Nasenbären: Das ist die Bilanz einer Kontrolle eines illegalen Tiertransports auf einem Rastplatz an der A6 in der Nähe von Schwandorf.
Darüber informiert der Landesverband Bayern des Deutschen Tierschutzbunds in einer Pressemitteilung. Die Tiere wurden demnach am Donnerstag gegen Mitternacht gefunden und befreit. Darunter waren 40 Gänse und Enten, zwei schwarze Schwäne, sechs Stelzenläufer und zwei rote Nasenbären. Der Fahrer des illegalen Transports ist ein bereits behördlich mehrfach aufgefallener Tierarzt. Er machte widersprüchliche Angaben zur Herkunft der Tiere.
Möglicherweise waren die Tiere nur auf Durchreise in Deutschland. "Wir sind froh, dass dieser Transport gestoppt wurde. Jegliche tierschutzwidrigen Transporte und der illegale Handel mit Exoten sind generell abzulehnen", sagt Ilona Wojahn, die Präsidentin des Bayerischen Landesverbandes dazu. Alleine der Transport verursache meist schon Leid für die Tiere: Auch im aktuellen Fall waren die Transportboxen zu klein und mit zu vielen Tieren besetzt, die Tiere bereits verletzt. Dazu kommt, dass der rote Nasenbär als invasive Art in Europa gilt und nicht privat gehalten werden darf.
Noch in der Nach bemühten sich der Tierschutzbund und das Veterinäramt um eine fachgerechte Unterbringung für die Tiere.



















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