Deutsche Staatsangehörige erwirtschafteten 4.111 Euro pro Monat (plus 180 Euro). Ausländische Beschäftigte kamen auf lediglich 3.106 Euro (+ 98 Euro). Eine Rolle beim Einkommen spielte zudem das Geschlecht. Frauen erzielten im Mittel 3.442 Euro und somit 164 Euro mehr als 2024. Männliche Beschäftigte verdienten 4.074 Euro (+ 161). Wie viel Beschäftigte verdienen, hängt laut der Pressemeldung stark von der Qualifikation ab. Während Menschen ohne Berufsabschluss 3.137 Euro (+ 132) haben, lag der Verdienst bei Arbeitnehmern mit anerkanntem Berufsabschluss bei 3.969 Euro und damit 180 Euro über dem Vorjahresniveau. Akademiker erzielten im Mittel 5.519 Euro und damit 227 Euro mehr als 2024.
Ausbildung lohnt sich
Das Einkommen sei zwar bei allen Arbeitnehmergruppen im Vergleich zum Vorjahr angestiegen, so Siegfried Bäumler, der Leiter der Agentur für Arbeit in Schwandorf. Am deutlichsten zeige sich der Anstieg allerdings bei Arbeitskräften mit Ausbildung oder akademischer Laufbahn. Das erkläre auch den deutlichen Unterschied zur Gruppe der ausländischen Staatsangehörigen. Zuwanderer aus dem Ausland hätten oftmals keine Berufsausbildung oder bekämen ihren im Ausland erworbenen Abschluss nicht oder nicht gleichwertig in Deutschland anerkannt. Sie nutzen deshalb weniger qualifizierte Beschäftigungen zum Einstieg ins Berufsleben.
Es lohne sich daher immer, auch noch später in der aktiven Berufsphase einen verpassten Abschluss nachzuholen, weil man damit in der Regel einfach mehr Geld in der Tasche habe. Auch mit zunehmendem Lebensalter steigt bei den Beschäftigten das Entgelt. Arbeitnehmer unter 25 Jahren erzielten 3.340 Euro (+ 82), 25- bis 55-Jährige 3.966 Euro (+170). Die Arbeitnehmer 55-Jahre-plus erwirtschafteten laut Pressemitteilung im Schnitt 3.937 Euro und damit 163 Euro mehr als im Vorjahr. Zum Vergleich: Das mittlere Einkommen in Deutschland betrug 4.013 Euro.













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