Das Kreisjugendamt Schwandorf veranstaltete zusammen mit der Ressourcenwerkstatt Bamberg zu ersten Mal die Qualifizierung zur "Fachpädagogin für frühkindliche Pädagogik". Wie es in einer Pressemitteilung aus dem Landratsamt heißt, sind gerade Kinder in den ersten drei Lebensjahren auf professionelle pädagogische Begleitung angewiesen.
"Es ist uns sehr wichtig, dass diese Weiterbildung stattfinden kann, denn der Anspruch an das Personal wächst in diesem Bereich ständig, werden hier doch die Grundsteine für die Entwicklung gelegt", verdeutlichte Anna Roßkopf von der Kindertagesstätten-Fachberatung in ihrer Begrüßung. 16 Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen haben sich am ersten Fortbildungstag eingefunden, um die über ein Jahr dauernde Weiterbildung, die aus neun Modulen mit insgesamt 18 Fortbildungstagen besteht, zu beginnen.
In den Bereichen kindliche Entwicklung, Beziehungs- und Bindungsgestaltung, Zusammenarbeit mit den Eltern, Qualitätssicherung, Dokumentation und Projektarbeiten werden die angehenden Krippenpädagoginnen fundiertes Wissen und Anregungen erhalten, um ihren anspruchsvollen Aufgaben in der Praxis gerecht werden zu können. Kursleiterin Ute Schubert-Stähr betonte, dass es ihr am Herzen liege, den quantitativ stattfindenden Ausbau der Kinderkrippen qualitativ gut aufzufangen. Deshalb sind sowohl die fachlich-theoretischen Grundlagen als auch die praktische Auseinandersetzung und deren Übertragung in den jeweiligen Arbeitsbereich die Grundelemente der Qualifizierung. Der Abschluss der Qualifizierung beinhaltet daher für die angehenden Krippenpädagoginnen auch die Präsentation eines Praxisobjekts, bevor im Oktober 2020 das Zertifikat in Empfang genommen werden kann.













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