Oberbürgermeister Andreas Feller räumte die Absperrung eigenhändig weg und gab den Wendelinplatz offiziell für den Verkehr frei. "Es ist vollbracht", rief der Sachgebietsleiter "Tiefbau", Roland Stehr, erleichtert. Die Operation am offenen Herzen sei gelungen, "der Patient lebt". Eine der größten und anspruchsvollsten Tiefbaumaßnahmen der Stadt in den vergangenen Jahren habe ihren Abschluss gefunden, so Stehr. Das einzige, was jetzt noch fehle, seien acht Straßenbäume. "die im Frühjahr gepflanzt werden". Drei Jahre Planungs- und Bauzeit liegen zurück. "Die Maßnahme stand unter einem guten Stern", versichert der städtische Sachgebietsleiter. Es habe zu keiner Zeit irgendwelche Verzögerungen gegeben.
Stehr nannte die Ziele des Straßenausbaus: Barrierefreiheit, Verkehrsberuhigung, Verminderung des Durchgangsverkehrs, Raum für Fußgänger und Radfahrer, Steigerung der Aufenthaltsqualität und Schaffung von Sitzgelegenheiten. Auch eine Bushaltestelle ist eingerichtet worden. Im Bereich der Schweigerstraße bis zum Wendelinplatz sind 20 neue Kurzparkplätze entstanden.
"Alle Firmen kamen aus der Region", stellte Roland Stehr fest. Und das verbaute Pflaster aus Granit stamme aus dem Bayerischen Wald. Den beteiligten Unternehmen bescheinigte der Mitarbeiter des Bauamtes "sehr gute Arbeit". Sie hätten sich an die zeitlichen Absprachen gehalten und "wie die Zahnräder in einem Uhrwerk ineinander gegriffen". Stehr dankte auch den Anliegern und Geschäftsleuten für das Verständnis und die Geduld während der Bauarbeiten.
Die Baukosten liegen bei 3,1 Millionen Euro. Es wurden acht Sitzbänke aufgestellt, 25 Fahrradbügel angebracht, 15 Papierkörbe befestigt, acht Baumroste montiert und drei Energie-Poller verlegt. Die Arbeiter setzten 1400 Meter Pflasterzeilen und verlegten 4000 Quadratmeter Granitpflaster. 3000 Kubikmeter Erde mussten ausgehoben, 3300 Quadratmeter Asphaltdecken beseitigt werden. 400 Meter Kanalleitungen waren zu verlegen.
Oberbürgermeister Andreas Feller ist froh, "dass die Innenstadt rechtzeitig vor Weihnachten wieder baustellenfrei erreichbar ist". Damit liege die Öffnung der Friedrich-Ebert-Straße sogar einige Wochen vor dem eng gesteckten Zeitplan. "Der Umbau ist eine Investition in die Zukunft", gab der Oberbürgermeister zu verstehen. Sie mache die Stadt noch attraktiver und werde sich für alle Bürger auszahlen, war Andreas Feller überzeugt.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.