Angehörige, Wegbegleiter und Mitarbeiter nahmen bei einer Feier in der voll besetzten Kirche in Klardorf Abschied von Bauunternehmer Thomas Donhauser, der im Alter von 50 Jahren den Folgen eines Herzinfarktes erlag. Die Trauerredner erinnerten an „eine facettenreiche Persönlichkeit mit festen Überzeugungen“.
Der Verstorbene habe „nur das Haus gewechselt und das Bauwerk seines Lebens dem Schöpfer“ übergeben, sagte Pfarrer Markus Meier in seiner Ansprache. An die Angehörigen richtete er die tröstenden Worte: "In der Liebe bleiben wir über den Tod hinaus mit ihm verbunden“.
Thomas Donhauser erlitt beim Landkreislauf am 17. Juni eine Herzattacke und wurde mitten aus dem Leben gerissen. Er hatte 2012 zusammen mit seiner Großcousine Claudia Donhauser die Geschäftsleitung des überregional tätigen Bauunternehmens mit 150 Mitarbeitern übernommen. Claudia Donhauser erinnerte in ihrem Nachruf an die gemeinsame Kindheit, in der sich ein Urvertrauen für die spätere Zusammenarbeit im Betrieb entwickelt habe. Sie sagte: „Ich verliere nicht nur einen Geschäftspartner und engen Vertrauten, sondern einen wahrhaft echten Freund“.
Im Namen der Belegschaft kondolierte Betriebsratsvorsitzender Karl Zeh. Er betonte die menschliche Größe des Verstorbenen und versicherte: „Thomas Donhauser war immer auf Augenhöhe mit seinen Mitarbeitern“. Für den „Bayerischen Bauindustrieverband“ sprach Hauptgeschäftsführer Thomas Schmid. Der Verstorbene habe das Motto des Verbandes verinnerlicht: „Bauen verbindet Menschen“. Thomas Donhauser sei immer stolz auf seine Mitarbeiter gewesen, erinnert sich der Verbandsvertreter. Die Einhaltung des Zeitplans und des Kostenrahmens sowie die Nachhaltigkeit des Bauens gehörten zu den Markenzeichen des Unternehmens.
Im Namen der Familie sprach Fabian Borkner die Abschiedsworte. Thomas sei in der Natur gestorben, wie er es sich immer gewünscht habe, „nur eben viel zu früh“. Der Redner beschrieb seinen Freund und Wegbegleiter „als gläubigen Menschen, als Freigeist, der niemals seine Überzeugung wechselte“. Auch wenn er nur schwer zu erreichen gewesen sei, "war er immer da". Das Unternehmen habe unter Thomas Donhauser den höchsten Stand des Modernisierungsprozesses erreicht. Auf der Empore sang der Chor: "You are beautiful".













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