17.07.2019 - 11:21 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Heimat für Störche

Ein Nest thront auf dem früheren Schlachthof-Gebäude. Störche können sich darin breit machen.

Spengler Josef Andree ließ sich im Korb der Drehleiter nach oben fahren und befestigte das Storchennest am Kamin des ehemaligen Schlachthofes.
von Rudolf Hirsch (RHI)Profil

Die Stadt arbeitet den Bürgerhaushalt nach und nach ab. Am Dienstag war die Anregung von Manfred Schindler an der Reihe. Er hatte vorgeschlagen, auf den Kamin des ehemaligen Schlachthofes ein Storchennest zu setzen. Die Spenglermeister Josef Andree und Erwin Zechmann von der Firma Zinnbauer nahmen sich der Sache an und bauten ein Nest aus Metall mit einem Durchmesser von 1,30 Meter und füllten es mit Reiser. Kostenpunkt: 2800 Euro.

Am Dienstagabend rückte das Technische Hilfswerk mit einem Kran an und setzte die Nisthilfe auf den Kamin. Josef Andree ließ sich im Korb der Feuerwehr-Drehleiter auf 15 Meter Höhe befördern, um das Nest zu befestigen. Jetzt hofft Manfred Schindler, dass sich im kommenden Jahr ein Storchenpaar dort niederlässt.

"Störche sind mit einem natürlichen Radar ausgestattet", sagt der Antragsteller. Wenn sie auf dem Weg nach Süden über das Schlachthofgelände fliegen, merken sich die Störche vielleicht die Stelle und steuern die neue Nisthilfe im nächsten Jahr an. Das hofft auch Oberbürgermeister Andreas Feller, der die Aktion ebenfalls beobachtete.

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