Im Landkreis Schwandorf hat sich sowohl die Zahl der Ein- als auch Auspendler im Vorjahresvergleich erhöht. "Eine hohe Mobilität und Flexibilität sind weiterhin wichtige Voraussetzungen für Arbeitnehmer, um in der Region einen passenden Job zu finden", sagt Markus Nitsch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Schwandorf.
56 630 Arbeitnehmer gingen am Stichtag (30. Juni 2019) im Landkreis Schwandorf einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach. 16 900 von ihnen pendelten hierzu in den Kreis ein und stellten somit 29,8 Prozent aller Beschäftigten. Die Zahl der Einpendler stieg gegenüber dem Vorjahr um rund 110 Personen. Mit jeweils knapp 2460 Personen kamen die größten Gruppen aus den Landkreisen Cham und Amberg-Sulzbach, gefolgt von Einpendlern aus dem Landkreis Neustadt/WN (2110), dem Landkreis Regensburg (2010) und der Tschechischen Republik (1550).
Im Gegenzug nahm auch die Mobilität der Arbeitnehmer zu, die im Landkreis Schwandorf wohnen. Von den rund 64 180 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten gingen 38,1 Prozent einer Arbeit außerhalb des Kreisgebiets nach.
Die Zahl der Auspendler erhöhte sich um 390 Personen beziehungsweise 1,62 Prozent und liegt nun bei knapp 24 480 Arbeitnehmern. Mit knapp 8440 Personen stellten die Auspendler in die Stadt Regensburg die größte Gruppe dar, gefolgt vom Landkreis Regensburg (2850) und der Stadt Amberg (2420). Insgesamt liegt die Zahl der Auspendler rund 7580 Personen höher als die Zahl der Einpendler. Etwa 39 710 Beschäftigte hatten ihren Wohn- und Arbeitsort im Landkreis Schwandorf.












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