Schwandorf
18.05.2021 - 17:40 Uhr

Inzidenz im Landkreis Schwandorf rutscht wieder unter 100

Im Landkreis Schwandorf haben sich bis Montag 8202 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Mit sieben neu erfassten Fällen liegt der Inzidenzwert am Dienstag bei 96,7. Weiterhin hoch ist der Anteil der britischen Virus-Variante.

Eine Krankenschwester steckt eine Probe mit dem Nasenabstrich eines Patienten, der auf das Coronavirus getestet wird, in einen Behälter. Symbolbild: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa
Eine Krankenschwester steckt eine Probe mit dem Nasenabstrich eines Patienten, der auf das Coronavirus getestet wird, in einen Behälter.

Mit sieben Fällen am Montag steigt die Gesamtzahl der Corona-Infektionen im Landkreis auf 8202. Wie Hans Prechtl, Pressesprecher des Landratsamtes, mitteilte, wurde davon 2943 Mal die britische Virus-Variante festgestellt. In den vergangenen beiden Wochen lag der Anteil dieser Mutante bei 81,1 Prozent – von 307 Fällen in diesem Zeitraum war 249 Mal die britische Variante verzeichnet. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank bis Dienstag wieder unter 100 und liegt nun bei 96,7

In der Lagebesprechung der Koordinierungsgruppe am Dienstag, die unter der Leitung von Landrat Thomas Ebeling tagte, berichteten die Vertreter der Krankenhäuser, dass sich die Lage entspannt hat und wieder freie Kapazitäten vorhanden sind. Im Krankenhaus Schwandorf sind aktuell elf Normal- und drei Intensivbetten mit Corona-Patienten belegt. Am Krankenhaus Burglengenfeld werden in zwei Normal- und drei Intensivbetten Patienten versorgt.

Im BRK-Waldkindergarten "Schwanenkinder" in Schwandorf-Richt befinden sich nach der Erkrankung eines Kindes 16 Buben und Mädchen in Quarantäne. Je eine positive Selbsttestmeldung erreichte das Landratsamt am Dienstag aus der Grundschule Oberviechtach und der Berufsschule Nabburg. Konsequenzen für den jeweiligen Klassenverband bestehen nicht. In einer Firma, in der sich seit dem 17. April insgesamt 52 positive Fälle ereignet hatten, sind vier weitere Infektionen hinzugekommen.

Mit Blick auf die am Dienstag durch die Bayerische Staatsregierung beschlossenen Erleichterungen bei den Corona-Maßnahmen, beschränkte sich die Behörde auf den Bereich der Kindertagesstätten und Schulen. Ab 25. Mai wird die Betreuung von Vorschulkindern in Kindertageseinrichtungen, -pflegestellen, Ferienbetreuungen und organisierten Spielgruppen bis zu einer Sieben-Tage-lnzidenz von 165 im (eingeschränkten) Regelbetrieb zugelassen. Ab 7. Juni – nach den Pfingstferien - wird der maßgebliche Inzidenzwert für die Schließung der oben genannten Einrichtungen einheitlich auf 165 festgelegt. Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 165 findet eingeschränkter Regelbetrieb statt, bei einem Wert bis 50 ist normaler Regelbetrieb angesetzt.

Ebenso ab dem 7. Juni findet – eine stabile Sieben-Tages-Inzidenz unter 50 vorausgesetzt – an allen Schularten voller Präsenzunterricht (ohne Mindestabstand) für alle Jahrgangsstufen statt. Für Schüler ab der Jahrgangsstufe fünf ist dann das Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske („OP-Maske“) auf dem gesamten Schulgelände einschließlich des Unterrichtsraums verpflichtend.

Oberpfalz25.05.2022
 
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