Mit zehn Fällen am Sonntag erhöht sich die Gesamtzahl der Corona-Fälle auf 7.497. Die Sieben-Tage-Inzidenz, die am Sonntag bei 148,8 lag, sank laut übereinstimmenden Angaben von Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und Robert-Koch-Institut (RKI) am Montag auf 138,0.
Im Marienheim in Neunburg vorm Wald fand am Montag eine Reihentestung statt. Im Altenheim Dorea Familie in Wackersdorf sind jetzt sechs Mitarbeiter und zehn Bewohner positiv getestet. "Während bei den betroffenen Bewohnern die Impfserie seit Januar abgeschlossen war, ist keiner der sechs betroffenen Mitarbeiter geimpft", heißt es in der Mitteilung des Landratsamtes am Montag. Eine Impfpflicht besteht in Deutschland nicht. Eine Reihentestung in einer Firma, bei der mehrere Fälle in einem Großraumbüro auftraten, ergab keine Folgefälle.
Impfzahlen bei Hausärzten
Bei den Hausärzten im Landkreis Schwandorf haben jetzt bereits die ersten Zweitimpfungen stattgefunden. Insgesamt haben die Hausärzte bis einschließlich Sonntag 5.443 Mal gegen Corona geimpft.
In der vergangenen Woche vom 12. bis 18. April haben die Hilfsorganisationen BRK und Johanniter an den Schnellteststellen insgesamt 3.015 Testungen durchgeführt und damit ihr Ergebnis von der Vorwoche nochmal deutlich um 535 Testungen gesteigert. In 13 Fällen wurde ein positives Ergebnis ermittelt, was einer Positivrate von 0,43 Prozent entspricht. Bedingt durch die jüngste Änderung der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, die es aktuell im Landkreis Schwandorf ermöglicht, mit negativem Test „Click & Meet“-Angebote wahrzunehmen, hat sich die Nachfrage nochmals erhöht. In den Teststellen in Burglengenfeld und Schwarzenfeld wird aktuell täglich getestet, aber auch an den anderen Teststellen wurden zahlreiche zusätzliche Termine angeboten, um flexibel auf die gestiegene Nachfrage zu reagieren. Die angebotenen Termine in den Teststellen waren zwischen 85 und 100 Prozent ausgelastet.
Gründe für Schnelltests
Auf der Grundlage von 535 freiwilligen Angaben bei den Terminbuchungen erfolgte eine Auswertung für die vergangene Woche, warum sich jemand testen lässt. Das Ergebnis stellt sich so dar: Allgemeine Vorsicht (19 Prozent), Beendigung der Quarantäne (15,3 Prozent), Einkauf / Dienstleistungen (14,4 Prozent), Schule / Kindergarten (12,7 Prozent), berufliche Gründe (12,3 Prozent), sonstige Besuche (7,1 Prozent), Besuch im Seniorenheim (6,7 Prozent), Kontaktperson zu positiv getesteter Person (5,2 Prozent), Reise (4,1 Prozent), Besuch / Behandlung im Krankenhaus (2,2 Prozent), Corona-Warn-App zeigt Warnung an (0,5 Prozent), moderate Krankheitsanzeichen (0,5 Prozent).
Im Kontext zu den Veränderungen bei den Testgründen ist auch die niedrigere Positivrate von 0,43 Prozent zu bewerten. "Die Annahme, dass mehr Testungen auch zu mehr Fällen führen oder das Vorurteil, dass mehr Testungen zu mehr falsch-positiven Befunden führen würden, bestätigen sich nicht," betont Behördensprecher Hans Prechtl. Aktuell stehen die meisten Testungen nicht im Zusammenhang mit dem Kontaktpersonenmanagement oder zu Verdachtsfällen.















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