23.01.2020 - 18:16 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Je fünf Herausforderer für Landrat und Oberbürgermeister

Fünf Kandidaten fordern Schwandorfs Landrat Thomas Ebeling (CSU) bei der Kommunalwahl am 15. März heraus. In der Großen Kreisstadt gehen sechs Kandidaten ins Rennen um das Amt des Oberbürgermeisters.

Thomas Ebeling, CSU.
von Clemens Hösamer Kontakt Profil

Fünf Kandidaten fordern Schwandorfs Landrat Thomas Ebeling (CSU) bei der Kommunalwahl am 15. März heraus. In der Großen Kreisstadt gehen ebenfalls sechs Kandidaten ins Rennen um das Amt des Oberbürgermeisters.

Als vor sechs Jahren ein Nachfolger für Altlandrat Volker Liedtke gesucht wurde, traten vier Kandidaten an: Der spätere Stichwahl-Sieger Landrat Thomas Ebeling, Marianne Schieder (SPD), Jürgen Neuber (Freie Wähler) und Rudi Sommer (Bündnis90/Die Grünen).

Sechs Wahlvorschläge für die Landratswahl gingen bis zum Stichtag am Donnerstag beim Wahlamt am Landratsamt ein, teilte Pressesprecher Hans Prechtl mit. Unter einem gewissen Vorbehalt, denn bis 18 Uhr abends war Zeit, allerdings waren beim Wahlamt keine weiteren Vorschläge angekündigt. Für die CSU tritt Amtsinhaber Thomas Ebeling (Maxhütte-Haidhof) an. An zweiter Stelle des Wahlzettels wird Rudi Sommer aus Bruck für Bündnis90/Die Grünen stehen. Die Freien Wähler schicken Dieter Jäger aus Schwandorf ins Rennen. Für die AfD tritt Klaus Schumacher an. Die Partei hatte bislang ihre Nominierung nicht veröffentlicht. Der Kreisvorsitzende Peter Wein (Burglengenfeld) bewirbt sich für die SPD um den Landratssessel. Sechste in der Runde der Kandidaten ist Eva Kappl, Kreisvorsitzende der Linken aus Wackersdorf. Diese Reihenfolge der Kandidaten auf dem Stimmzettel ist gesetzlich geregelt.

Der Stimmzettel für die Kreistagswahl wird die Wahlkabinen wieder gut ausfüllen: 521 Personen bewerben sich auf 11 Listen um die 60 Sitze im Gremium. Bei der Wahl 2014 hatten sich acht Parteien und Gruppierungen beworben und auch Sitze erreicht. CSU, Grüne, Freie Wähler, ÖDP und Junge Wähler schicken wieder nach unseren Informationen je 60 Bewerber ins Rennen, ebenso die neu formierte Christliche Wählergemeinschaft Schwandorf (CWG). Damit die CWG antreten kann, müssen sich noch bis 3. Februar (12 Uhr) 385 Unterstützer in Listen eintragen, die in den Rathäusern des Landkreises ausliegen. Diese Unterstützungsunterschriften braucht auch die Junge Union Bayern, die eine Liste mit 50 Kandidaten ins Rennen schickt. Diese Hürde baut das Gemeinde- und Landkreiswahlgesetz für alle neuen Wahlvorschläge auf, die bei den letzten Bundestags-, Landtags- oder Europawahlen die Fünf-Prozent-Hürde nicht erreicht haben. Die AfD nominierte 13 Kandidaten, die FDP 15 und Die Linke 23. Die Zahl der Bewerber ist vorläufig, die Wahlvorschläge werden noch geprüft. Kandidaten können bis zu dreimal auf einer Liste aufgeführt werden, um die 60 Plätze (Kreistag) zu füllen. Auch dann dürfen pro Bewerber nur maximal drei Stimmen vergeben werden.

Oberbürgermeister Andreas Feller (CSU) will am 15. März sein Amt ebenfalls gegen fünf Herausforderer verteidigen. Das bestätigte Wahlleiter Andreas Vockrodt am Donnerstagabend. Marion Juniec-Möller bewirbt sich für Bündnis90/Die Grünen. Ferdi Eraslan tritt für die Freien Wähler an. Die AfD hat Reinhard Mixl nominiert. OB-Kandidatin der SPD ist Karin Frankerl. Die Unabhängigen Wähler stellen mit Kurt Mieschala ihren Herausforderer. Um die 30 Sitze im Stadtrat bewerben sich Kandidaten auf zehn Listen: CSU, Bündnis90/Die Grünen, Freie Wähler, SPD, UW und ÖDP, schicken nach unseren Informationen je 30 Kandidaten ins Rennen um die Stadtratssitze. Die Linke nominierte 11, die AfD 10, die neu formierte CWG 11 und die FDP 7 Kandidaten.

Rudi Sommer, Grüne.
Dieter Jäger, FW.
Peter Wein, SPD.
Eva Kappl, Die Linke.
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