(rhi) "Bewegung stärkt das Selbstbewusstsein der Kinder", sagt Vanessa Ries. Die Leiterin der "Kinderkrippe an der Naab" unterstützt den Bewegungsdrang der Buben und Mädchen und lässt sie in der "Bewegten Krippe" ihre Grenzen ausloten. Beim "Tag der offenen Tür" am Sonntag, 1. Juli, stellt sie das Konzept vor.
In Kombination mit gesunder Ernährung verfolgt die Betreuungseinrichtung für unter Dreijährige einen neuen pädagogischen Ansatz. Vanessa Ries erklärt: "Die Kinder sollen Anreize bekommen, ihren natürlichen Bewegungsdrang ausleben zu können". Auch für den Spracherwerb sei Bewegung von größter Bedeutung, sagt die Krippenleiterin mit dem Hinweis auf neue Studien. Die Eltern-Kind-Initiative ist Träger der Einrichtung und schuf die baulichen Voraussetzungen für die "Bewegte Krippe" zur Stärkung des körperlichen und seelischen Gleichgewichts der Kinder. Die Erzieherinnen ließen sich fortbilden und qualifizierten sich für die Arbeit in der "Bewegten Krippe". Die EKI erhielt inzwischen das Gütesiegel für die Bewegungslandschaft und die Bestätigung, dass die Sicherheitsvorschriften erfüllt sind. Die Diplom-Sportökonomin und Bewegungspädagogin Ines Eisenbarth (München) begleitete das Personal und stellte den Eltern in einer eigenen Veranstaltung das Konzept vor. Sie ermunterte Mama und Papa, den Bewegungsdrang ihres Kindes zuzulassen, "auch wenn es sich dabei hin und wieder eine blaue Beule holt". Ziel sei die Stärkung des Selbstbewusstseins, das Ausschöpfen der "individuellen Ressourcen" und die Förderung der Erkenntnis: "Wo brauche ich Hilfe und Unterstützung und wo bekomme ich sie her?" Am Sonntag um 10.30 Uhr erhält die "Bewegte Kinderkrippe" ihren kirchlichen Segen. Nachmittags hat die Bevölkerung Gelegenheit zur Besichtigung. Der "Tag der offenen Tür" beginnt um 14.30 Uhr mit einem Auftritt der Kinder: "Was tun wir so gern im Kletterhaus?" Die "Kinderkrippe an der Naab" befindet sich in der Nürnberger Straße 3 an der Abfahrt zur Allkoferspitze.
Schwandorf
26.06.2018 - 12:09 Uhr
Krippe in Bewegung
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