Schwandorf
20.01.2021 - 17:21 Uhr

Landkreis Schwandorf: 171 Corona-Fälle in sieben Tagen

In 25 von 33 Gemeinden des Landkreises Schwandorf gab es in den vergangenen sieben Tagen Corona-Fälle. Darunter sind auch Kommunen, die in der Woche vorher keine Infektionen zu verzeichnen hatten.

Das Coronavirus trat in den vergangenen sieben Tagen in 25 von 33 Landkreis-Gemeinden auf. Bild:  Center for Disease Control/Planet Pix via ZUMA Wire/dpa
Das Coronavirus trat in den vergangenen sieben Tagen in 25 von 33 Landkreis-Gemeinden auf.

In den vergangenen sieben Tagen sind im Landkreis Schwandorf 171 neue Corona-Infektionen festgestellt worden. In diesem Sieben-Tages-Zeitraum trat Corona laut einer Mitteilung aus dem Landratsamt in 25 von 33 Gemeinden auf.

Von den sechs Kommunen, die in der Woche zuvor keinen Fall hatten, ist Corona in drei Gemeinden zurück: nämlich in Schwarzhofen, Trausnitz und Winklarn. "Am längsten ohne Fall, nämlich seit vier Wochen, ist Gleiritsch", schreibt Hans Prechtl, der Pressesprecher des Landratsamtes. Seit drei Wochen ohne Fall sind Altendorf und Weiding.

Deutschland und die Welt14.04.2021

Rein statistisch betrachtet gab es laut Landratsamt in der Zeit vom 13. bis 19. Januar eine Infektion pro 866 Einwohner (148 105 Einwohner im Landkreis geteilt durch 171 Fälle). Die 29 104 Einwohner zählende Große Kreisstadt Schwandorf liegt damit laut Prechtl – obwohl sie mit 32 Infektionen in absoluten Zahlen den höchsten Wert hat – sogar knapp unter dem Durchschnitt. Deutlich unter dem Durchschnitt liege in dieser Woche die zweitgrößte Stadt Burglengenfeld. Mit ihren 13 768 Einwohnern entfallen auf sie rein statistisch 16 Fälle, tatsächlich gab es aber nur halb so viele Infektionen.

"Dass die Statistik bei kleinen Gemeinden wenig aussagefähig ist, sieht man am Beispiel Trausnitz", heißt es in der Mitteilung weiter. Der Grund: Mit zwei Fällen liege die 961 Einwohner zählende Gemeinde über dem rechnerischen Durchschnitt. "Das erinnert an den Unternehmer, der seine Mitarbeiterzahl verdoppelt hat, weil er einen zweiten Mann eingestellt hat", schreibt Prechtl abschließend.

 
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