10.05.2021 - 17:45 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Landratsamt Schwandorf setzt weiter auf Inzidenz unter 100

Das Landratsamt baut darauf, dass der Inzidenzwert im Landkreis Schwandorf weiterhin unter 100 bleibt. Am Montag sei lediglich eine niedrige Zahl an Fällen registriert worden, teilt Pressesprecher Hans Prechtl mit.

Der Landkreis Schwandorf verzeichnet 8024 Corona-Infektionen. Die Inzidenzzahl blieb am Montag den dritten aufeinanderfolgenden Tag unter 100.
von Philipp Mardanow Kontakt Profil

"Wir rechnen morgen fest mit ,Tag 4‘", informierte Hans Prechtl, Pressesprecher des Landratsamtes Schwandorf, in einer Pressemitteilung über die Corona-Lage am Montagnachmittag. Dies bezieht sich darauf, dass sich die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis am Montag den dritten Tag in Folge unter 100 bewegte – am Sonntag lag der Wert bei 94,0, am Montag erreichte er 93,3. "Aufgrund der am heutigen Montag sehr niedrigen Fallzahl gehen wir fest davon aus, dass wir auch am Dienstag und damit am vierten aufeinanderfolgenden Tag eine Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 haben werden", so Prechtl. Mit vier Fällen am Sonntag ist die Gesamtzahl der Corona-Infektionen auf 8024 gestiegen. Wie es danach weitergeht, bleibe abzuwarten.

Montag war der erste Tag mit weiteren Öffnungen bei den Schulen: Aus vier Schulen und aus einem Kindergarten wurde ein positiver Schnelltest gemeldet. Betroffen sind die Grundschulen in Ettmannsdorf, Burglengenfeld und Nittenau, die Mittelschule in Pfreimd und der Kindergarten St. Monika in Nittenau. Die betroffenen Klassen und die Kindergartengruppe wurden nach Hause geschickt, bis das Ergebnis eines PCR-Tests vorliegt. Erst dann werde über Quarantänemaßnahmen entschieden.

An den Schnellteststationen im Landkreis wurden in der vergangenen Kalenderwoche insgesamt 3922 Testungen vorgenommen. In 16 Fällen wurde ein positives Ergebnis ermittelt, was einer Positivrate von 0,41 % entspricht. Die Nachfrage nach Schnelltestungen entwickelte sich im Vergleich zur Vorwoche mit einer moderaten Steigerung um 198 Testungen relativ gleichbleibend. Auch die Auslastung der Teststellen war im Wesentlichen unverändert und kann je nach Region und Wochentag mit Werten zwischen 50 und 90 Prozent beziffert werden. Die Testangebote werden daher auch in diese Woche in gleichem Umfang fortgeführt.

"Es bleibt abzuwarten, inwieweit sich die verändernden Regelungen auf den Bedarf an Testungen auswirken", so Prechtl. "Einerseits ist mit zunehmenden Lockerungen und damit neu hinzukommenden Testanforderungen ein Anstieg verbunden, andererseits wird sich durch die zunehmende Anzahl an zweifach geimpften oder genesenen Personen der Bedarf an Testungen auch verringern." Beide Hilfsorganisationen würden flexibel auf die Entwicklungen reagieren und das Angebot dem Bedarf anpassen.

Auch an den Feiertagen Christi Himmelfahrt und Pfingstmontag werden zahlreiche Testtermine angeboten. Damit soll die in der Lebensrealität gerade an Feiertagen und hinsichtlich möglicher Lockerungen steigende Zahl an sozialen Kontakten mit Testangeboten begleitet werden. "Und natürlich werden auch an den Tagen nach dem Feiertag wieder Testzertifikate benötigt." Termine an den Feiertagen helfen damit, den Andrang und damit auch Wartezeiten am Vormittag nach dem Feiertag entsprechend zu verringern. Alle angebotenen Termine sind unter www.etermin.net/coronatest veröffentlicht. Dieser Link ist auch über die Landkreishomepage mit nur zwei Klicks erreichbar – über die Menüpunkte „Coronavirus“ und „Kostenlose Antigen-Schnelltestungen“. Auch das Schnelltestzentrum im Sepp-Simon-Stadion in Schwandorf hat laut Prechtl an den Feiertagen im Mai regulär geöffnet.

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