"Gemeinschaft säen - Zukunft ernten. Als Landwirt Brückenbauer sein". Unter dieses Motto stellte Georg Mayerhofer seinen Vortrag beim "Verband für landwirtschaftliche Fachbildung" (vlf) in der Gaststätte des Schwandorfer Tierzuchtzentrums. Der Landwirt aus Ortenburg im Landkreis Passau ermunterte seine Berufskollegen, sich den Herausforderungen zu stellen und neue Wege zu gehen. Die Versammlung fand noch vor der Coronakrise statt.
Der 39-jährige Georg Mayerhofer wurde 2017 zum bundesdeutschen Landwirt des Jahres in der Kategorie "Ackerbau" gekürt. Er führt in der Ortschaft Parschalling nahe Passau ein traditionelles Familienunternehmen mit Schweinemast, einer Biogasanlage und Ackerbau. Der Landwirt versucht, die Verfahren beim Anbau von Getreide, Zuckerrüben und Mais zu optimieren und gibt seine Erfahrungen an die Berufskollegen weiter.
Bei der Verleihung des Awards "Landwirt des Jahres" bescheinigte ihm die Jury: Georg Mayerhofer ist ein Leuchtturm, an dem sich die Branche ein Beispiel nehmen kann". Um den Ackerboden fruchtbarer zu machen, probiert er und geht immer wieder neue Wege. "Jammern hilft nicht", lässt er den Berufskollegen wissen, die sich über die schlechter werdenden Rahmenbedingungen beklagen. Georg Mayerhofer lädt die Menschen zu Ackerführungen und Hoffesten ein und sucht den Kontakt zum Verbraucher nach dem Motto: "Gemeinschaft säen - Zukunft ernten".
Der "Verband für landwirtschaftliche Fachbildung" hat im Landkreis rund 1800 Mitglieder Geschäftsführer ist jeweils der amtierende Leiter des Landwirtschaftsamtes. Georg Mayer gab einen Rückblick auf die Veranstaltungen des vergangenen Jahres und stellte das Programm auf die drei Säulen "Bildung, Nachwuchsförderung und Geselligkeit". Vorsitzender des Verbandes ist Florian Märkl aus Kaspeltshub bei Nittenau, der in Weihenstephan studiert hat und als Gebietsleiter in einem Betrieb für Maissaatgut tätig ist.













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