16.07.2019 - 11:20 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Leerstände in Schwandorf: Restaurants und Wohnungen als Lösung

City-Manager Roland Kittel sprich über Ideen und Erfolge, was leerstehende Gebäude in der Stadt betrifft. Für die sogenannte A-Lage sieht er ohnehin keine Probleme.

Der Taifun- und Samoon-Store in Schwandorf schließen zum 30. September. City-Manager Roland Kittel hat wenig Sorge, dass das Gebäude wieder bezogen wird.
von Christopher Dotzler Kontakt Profil

Der Taifun-Samoon-Store am Marktplatz schließt zum 30. September. Für Schwandorf bedeutet das: Wieder ein Leerstand mehr in er Innenstadt. Roland Kittel, der Leiter der Stabsstelle Wirtschaftsförderung, bedauert das: "Grundsätzlich ist es immer schade, wenn ein Geschäft schließt. Es ist schade für den Standort und für die Mitarbeiter."

Trotzdem macht sich Kittel um diesen Leerstand in der Innenstadt keine Sorgen, den er klar in einer A-Lage sieht, zu der er die Friedrich-Ebert-Straße, die Breite Straße, die Schlesierstraße und den Marktplatz zählt. Alleine durch die Sanierung der Friedrich-Ebert-Straße werde der Standort des bald zur Miete stehenden Anwesens noch attraktiver. Der City-Manager hofft auf eine schnelle Nachnutzung.

Problematischer sieht Kittel die Leerstände in B- oder C-Lagen. Bereiche, in denen die Parkmöglichkeiten nicht optimal seien und die Frequenz an Bürgern fehlt. Dort sei es schwieriger, die Gebäude zu füllen und überhaupt noch Handel anzubieten. "Langfristig muss ich mir als Kommune oder Ladenbesitzer überlegen, ob eine gewerbliche Nutzung noch Sinn macht", erklärt Kittel. Schließlich sei auch dringend Wohnraum gefragt. Es gebe sicherlich in den oberen Stockwerken die Möglichkeit zur Umnutzung. Außerdem könnte sich Kittel vermehrt Dienstleistungsunternehmen oder Gastronomien in den derzeitigen Leerständen vorstellen. Andere Städte würden beispielsweise versuchen, die Schulen wieder ins Zentrum zurückzuholen. Die Gesamtsituation will Kittel aber nicht schwarz malen. Schließlich habe am Schlesierplatz kürzlich ein Nagelstudio eröffnet. Dort wo vor einigen Wochen der Kbk-Store schloss, gibt teilweise eine Nachnutzung. An dieser Stelle ist ein Fotostudio eingezogen. Außerdem erhofft sich der City-Manger am Wendelinplatz, wenn dort die Baumaßnahmen abgeschlossen sind und in diesem Zuge auch 21 neue Parkplätze entstehen.

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