Gegen einen 34 Jahre alten Mann gab es einen Unterbringungsbeschluss des Amtsgerichtes Schwandorf. Als Polizeibeamte den Mann deshalb vor einigen Tagen festnehmen wollten, gab er Fersengeld. Wie es im Bericht der Polizeiinspektion Schwandorf heißt, konnte er trotz einer Fahndung mit mehreren uniformierten Streifen im Stadtgebiet nicht aufgegriffen werden.
Die Polizei berichtet weiter, dass der 34-Jährige am Donnerstag, 8. April, in den Abendstunden in der Breite Straße auf eine ihm bekannte 37-Jährige getroffen sei. Unvermittelt habe er der Frau mit dem Ellenbogen ins Gesicht geschlagen und sie mit einem Taschenmesser bedroht. "Die 37-Jährige erlitt dabei einen Nasenbruch und eine Gehirnerschütterung", teilt die Polizei mit. Die daraufhin eingeleiteten verstärkten Fahndungsmaßnahmen – unter anderem wurde ein Polizeihubschrauber eingesetzt – führten erneut nicht zum Aufgriff des Tatverdächtigen.
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Laut Polizei ist der Mann dem Betäubungsmittel-Milieu zuzurechnen und als Gewalttäter bekannt. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung konnte er ebenfalls nicht angetroffen werden, sie führte jedoch zum Auffinden einer geringen Menge Rauschgift und einer Gotchawaffe, die einem Einbruch in Schmidgaden zugeordnet werden konnte.
Am Donnerstagnachmittag stießen schließlich Zivilkräfte der Polizei im Bereich der Guerickestraße auf den gesuchten Mann. Sie konnten ihn nach einer kurzen Verfolgung auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes in der Paul-von-Denis-Straße festnehmen.













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