Dekan Hans Amann nannte Konrad Irlbacher beim Requiem in der Stadtpfarrkirche St. Jakob „einen Schatzsammler im Sinne des Evangeliums“. Irlbacher, am 21. Februar 1937 in Tauchersdorf bei Nabburg geboren, verstarb nach langer Krankheit am 26. März. Nach dem Studium der Sonderpädagogik wurde er Lehrer und später Leiter am Sonderpädagogischen Förderzentrum in Schwandorf. Neben der Familie, seinem tief verwurzelten Glauben und unerschütterlichem Gottvertrauen, sagte Amann, galt seine Fürsorge Kindern und Jugendlichen mit Behinderung. „Vergelt’s Gott für das beherzte christliche Lebenszeugnis.“
Der Einsatz für andere sei ihm eine Herzensangelegenheit gewesen. Bürgermeisterin Ulrike Roidl würdigte den Träger der Bürgermedaille als Mentor und Fürsprecher für Menschen mit Behinderung. Als Beispiele seines sozialen Engagements zählte sie den Betreuungsverein, den Familien entlastenden Dienst oder die Naabwerkstätten auf. Diese soziale Gesinnung honorierte der Landkreis 2005 mit der Landkreis-Verdienstmedaille. Stellvertretender Landrat Jakob Scharf sprach von Irlbachers Ziel, dass Menschen mit Behinderung ihr Leben selbst bestimmt gestalten können. Die Vorsitzende der Lebenshilfe Irmgard Seifert verneigte sich vor den Leistungen des hoch angesehenen Gründungsmitglieds.













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