Schwandorf
07.02.2022 - 19:29 Uhr

Am Montag 103 neue Corona-Fälle im Landkreis Schwandorf

Nachdem der große Berg vom Wochenende bewältigt ist, wurden am Montag beim Landratsamt Schwandorf 103 neue Corona-Infektionen registriert.

Aktuell sind im Landkreis Schwandorf 22.062 Fälle registriert. Symbolbild: exb/Hendrik Schmidt
Aktuell sind im Landkreis Schwandorf 22.062 Fälle registriert.

"Der Berg an neuen Infektionen ist über das Wochenende abgearbeitet worden. Mit den Meldungen sind wir wieder auf dem Laufenden" teilt Landratsamtssprecher Hans Prechtl am Montag mit. Bis 18.30 Uhr hat die Behörde 103 neue Corona-Fälle registriert.

Eine deutlich gestiegene Sieben-Tage-Inzidenz ist die Folge davon, dass die vielen Fälle im Meldesystem lückenlos erfasst wurden, erläutert Hans Prechtl. Zum Teil unterschiedliche Inzidenzangaben von Robert-Koch-Institut (RKI) und Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) seien darauf zurückzuführen, dass das LGL für die Inzidenzberechnung die Zahlen jeweils um 8 Uhr früh abgrenze, das RKI dagegen bereits acht Stunden früher um Mitternacht. Die in diesen Stunden übermittelten Fälle würden damit beim RKI erst einen Tag später als beim LGL erscheinen. Unabhängig davon könne es auch zu einem Meldeverzug und damit zu Nachmeldungen vom LGL zum RKI kommen.

Insgesamt 22.062 Fälle

Seit Freitag hat sich die Inzidenz wie folgt entwickelt: Freitag, 4. Februar: identisch 1.145,0; Samstag, 5. Februar: RKI 1.165,8, LGL 1.266,2: Sonntag, 6. Februar: identisch 1.336,9; Montag, 7. Februar RKI 1.574,0, LGL 1.720,1. Gemeldet hatte das Landratsamt 537 Fälle am Freitag, 367 am Samstag und 661 am Sonntag. "Am Montag haben uns bislang 103 neue Fälle erreicht, die allesamt weitergemeldet wurden. Aktuell stehen wir damit bei 22.062 Fällen", so der Landratsamtssprecher.

Eine Klasse, eine Kita-Gruppe

Obwohl die Quarantäneregelungen für Schulen und Kindertagesstätten dahingehend geändert und entschärft wurden, dass eine Quarantäne nur mehr bei großen Corona-Ausbrüchen von mehr als 50 Prozent in Schulklassen und mehr als 20 Prozent in Kindergartengruppen angeordnet wird, war dies am Montag in drei Fällen notwendig. Betroffen sind zwei Schulklassen und eine Kindergartengruppe. Die unterschiedlichen Prozentsätze für Schulen und Kindergärten werden laut Prechtl von der Bayerischen Staatsregierung damit begründet, dass in Kitas keine Maskenpflicht besteht und sich kleine Kindern nicht impfen lassen können.

Was gilt ab Donnerstag?

Die derzeitigen infektionsschutzrechtlichen Regelungen gelten bis einschließlich Mittwoch, 9. Februar. In der Kabinettssitzung werden am Dienstag die neuen Regelungen beraten und beschlossen. Demnach wird die Sperrstunde in Gaststätten wohl aufgehoben werden. Für den Friseurbesuch soll künftig nicht mehr 2G, sondern nur mehr 3G gelten. Darüber hinaus sollen mehr Zuschauer zu Kultur- und Sportveranstaltungen dürfen.

Oberpfalz25.05.2022
 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.